Elektromobilität in der Region Stuttgart, Start mit 700 Elektrorollern

500 Pioniere der Elektromobilität werden von EnBW in der Region Stuttgart gesucht. 700 Stromtankstellen sind geplant.

Weitere Teilprojekte sind in Vorbereitung. „In Kürze werden Anträge zum Einsatz von Elektroautos im öffentlichen und im sozialen Bereich eingereicht“, erläutert Holger Haas, Leiter der regionalen Projektleitstelle, die nächsten Schritte.

 

Das Projekt der Stuttgarter Modellregion Elektromobilität startet jetzt mit Elektrorollern. Der Projektpartner EnBW Energie Baden-Württemberg AG will insgesamt 700 Elektroroller auf die Straßen der Region Stuttgart bringen.

 

500 der 700 Elektroroller wird die EnBW an „Pioniere“ vergeben, die sich schon jetzt im Internet unter www.enbw.com/e-mobilitaet bewerben können.

 

Im Rahmen des zweijährigen Projekts sind Installation und Betrieb von 500 privaten, 100 kommunalen und 100 öffentlichen Ladestationen geplant, die meisten davon vom Projektpartner Bosch produziert. Mit den Elektrorollern und dem Aufbau der Ladestationen will die EnBW das Thema Elektromobilität aktiv fördern und zukunftsfähig weiterentwickeln.

„Die Elektromobilität bietet insbesondere Baden-Württemberg sehr gute Chancen, die es jetzt auch technologisch zu nutzen gilt. Mit der Entwicklung einer funktionierenden und auch standardisierten Infrastruktur wollen wir mithelfen, dass diese innovative Antriebstechnologie eine Zukunft hat“, so Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.

 

 

Drei unterschiedliche Elektroroller kommen zum Einsatz, einer davon ist eine rein schwäbische Koproduktion: „El Moto“, von einer Schorndorfer und einer Stuttgarter Firma gemeinsam entwickelt und in der Region zusammengebaut.

Für die acht deutschen Elektromobilität-Modellregionen stehen insgesamt 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes zum Start von Pilotprojekten zur Verfügung.

 

 

 „Die Bundesmittel eröffnen uns die Chance, uns in einer wichtigen und umweltfreundlichen Zukunftstechnologie einen Vorsprung zu erarbeiten. Mit unserem starken Netzwerk aus regionalen Firmen, kommunalen Verkehrsträgern und wissenschaftlichen Instituten wollen wir private und gewerbliche Nutzer für die Elektromobilität gewinnen“, sagt WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg.

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