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Kommunale Vernetzung von Ladeinfrastruktur

intercharge setzt gemeinsam mit der BMW Group und den Stadtwerken Leipzig auf eine kommunale Vernetzung von Ladeinfrastruktur

Foto: HUBJECT
Foto: HUBJECT

Die Stadtwerke Leipzig haben sich erfolgreich an die eRoaming-Plattform der Hubject GmbH angeschlossen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um auf kommunaler Ebene die Vernetzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter auszubauen. Die Stadtwerke Leipzig gehören zu den größten kommunalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands und sind damit ein weiterer starker Partner im intercharge-Netzwerk.

 

Raimund Otto, Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig GmbH, erklärt, was das Unternehmen dazu bewogen hat, die eigene Ladeinfrastruktur für die Kunden von Fremdanbietern zu öffnen: „Durch die Anbindung an intercharge erwarten wir eine Steigerung der Auslastung unserer Ladestationen. Diese Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells bringt uns wirtschaftliche Vorteile und optimiert die Betriebskosten. Außerdem wollen wir den Elektroautofahrern den größtmöglichen Komfort beim Laden ihrer Fahrzeuge bieten.“


Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH, begrüßt die Anbindung der Stadtwerke Leipzig an intercharge: „Leipzig ist eine Pionierregion der Elektromobilität, zudem wird hier der BMW i3 als erstes elektromobiles Serienfahrzeug produziert. Mit den Stadtwerken Leipzig gewinnen wir einen kompetenten Energieversorger für intercharge, das ist ein wichtiger Schritt bei der Vernetzung von Ladeinfrastruktur.“

 

Gemeinsames Ziel aller Partner im intercharge-Ladenetz ist der flächendeckende und barrierefreie Kundenzugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Europa. Ermöglicht wird die Vernetzung der Partner über die eRoaming-Plattform der Hubject GmbH. 



Über die Stadtwerke Leipzig GmbH:

Die Stadtwerke Leipzig GmbH, eines der großen Stadtwerke Deutschlands, ist Marktführer für Strom und Wärme in Leipzig mit erfolgreichen Geschäftsaktivitäten bundesweit und in Polen. Das Unternehmen steht für zukunftsgerichtetes Handeln und eine enge Verbindung mit der Stadt Leipzig und der Region. Die langfristige Unternehmensstrategie ist konsequent sowohl auf die weitere Entwicklung im Leipziger Raum als auch auf ein rentables Wachstum außerhalb Leipzigs ausgerichtet. Der Energiedienstleister bietet ein breites Leistungsspektrum: neben den Bereichen Energievertrieb, Großhandel, Erzeugung und Versorgungsnetze zählen auch Energiedienstleistungen zu den Aktivitäten.

Über die Hubject GmbH:

Die Hubject GmbH ist ein Unternehmen der BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens mit Sitz in Berlin. Das Joint Venture betreibt eine branchenübergreifende Business- und IT-Plattform zur Vernetzung von Infrastruktur-, Serviceanbietern und Mobilitätsdienstleistern. Weitere Informationen unter www.hubject.com.



Schnellladestation an der BMW Welt in Betrieb genommen

Im Rahmen des Schaufensters Bayern – Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET wurde heute an der BMW Welt eine DC-Schnellladestation in Betrieb genommen
DC-Schnellladestation in Betrieb genommen. Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion, und der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil gaben gemeinsam mit 7 weiteren Projektpartnern den Startschuss Foto: BMW AG

Mit der neuen Schnellladestation entsteht ein Knotenpunkt für elektromobile Fahrten an der BMW Welt in München. Im Rahmen eines Förderprojekts im bayerisch-sächsischen Schaufenster „ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET“ haben die Projektpartner von ABB, BMW Group, Deutscher Bahn, EIGHT, RWE, der Universität Bamberg, der Universität der Bundeswehr München und der Technischen Universität Dresden heute die neue Ladestation in Betrieb genommen. 

 

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Harald Krüger, Produktionsvorstand der BMW Group, den Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil, Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Prof. Klaffke von der Bayern Innovativ GmbH.

 

 

 

Dabei führte Krüger auch gleich eindrucksvoll vor, wie schnell der Ladevorgang mit einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug abläuft. Er fuhr in einem Vorserienfahrzeug des BMW i3 mit fast leerer Batterie vor und schloss sein Fahrzeug an die Schnellladesäule an. Mit der neuen Ladetechnik kann es in weniger als einer halben Stunde zu 80 % geladen werden – das entspricht einem Reichweitengewinn von bis zu 130 km. 

 

Unmittelbar an der Touristenattraktion Nr. 1 in Bayern sind die Voraussetzungen hervorragend, viele Interessierte und potenzielle Nutzer von Elektrofahrzeugen anzusprechen und zu begeistern. Mit einem eigens für den Standort entwickelten hochmodernen Design wird die Solarstation zum Anziehungspunkt für Besucher. Von hier aus sollen Ausflügler mit geliehenen eBikes Touren in die Umgebung starten können. Von den universitären Partnern werden im Rahmen des Projekts ein Reichweitenmonitor entwickelt, ein Geschäftsmodellwettbewerb durchgeführt und die Nutzerbedürfnisse untersucht.

  Harald Krüger (rechts), Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion, und der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (links) beim Laden eines BMW i3 an einer der neuen DC-Schnellladesäulen an der BMW Welt  Foto: BMW AG
Harald Krüger (rechts), Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion, und der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (links) beim Laden eines BMW i3 an einer der neuen DC-Schnellladesäulen an der BMW Welt Foto: BMW AG

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil sieht in der Elektromobilität nicht nur eine faszinierende technische und wirtschaftliche Herausforderung.

Er betont auch den interdisziplinären Charakter:

„Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird uns die Einführung dieser Zukunftstechnologie gelingen. Insofern hat dieses Projekt für mich Vorbildcharakter: Jeder der acht Partner beleuchtet einen bestimmten Aspekt und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die Elektromobilität als Ganzes voranzubringen.“

 

 

Bei der BMW Group werden derzeit letzte Vorbereitungen für die Markteinführung des rein elektrischen BMW i3 getroffen.

„Damit Elektromobilität ein Erfolg wird, müssen wir potenziellen Nutzern die Sorge nehmen, dass die im Vergleich zum Verbrenner geringere Reichweite sie in ihrer Mobilität einschränken könnte“, weiß Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion. Kürzere Ladezeiten hält er deshalb für elementar für die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen: „Dank der Schnellladetechnologie können wir den Aktionsradius mit Elektrofahrzeugen vergrößern und unseren Kunden die nötige Flexibilität für spontane Unternehmungen bieten.“ Zusätzlich können Schnellladestationen eine interessante Lademöglichkeit für Kunden ohne eigenen Heimladeplatz darstellen.  

 

Auch die Wirtschaftlichkeit der Ladesäulen steht im Mittelpunkt des Projekts. „Es ist nicht ausreichend, dass Schnellladen nur technisch möglich wird. Die dazu benötigten Ladestationen müssen auf langfristige Sicht auch wirtschaftlich betrieben werden können, um die Technologie in die Breite zu tragen“, sagt Prof. Dr. Ulrike Stopka, Professorin für Kommunikationswirtschaft an der TU Dresden. Im Rahmen des bundesweiten Businessplanwettbewerbs E-future sucht die TU Dresden deshalb nach klugen Köpfen mit innovativen Geschäftsideen und Konzepten, die den höchsten Kundennutzen und den größten Mehrwert für den Betreiber der Ladeinfrastruktur versprechen. Die zehn besten Teams der Vorauswahl kämpfen heute in Berlin um den Einzug ins Finale. Der Sieger wird am 28. November 2013 im BMW Werk Leipzig ermittelt.

 

 

ABB wird in diesem Projekt erstmals ihre DC-Schnellladestationen einsetzen, die auf dem neuen IEC Standard 61851-23 / Combined Charging System (CCS) basieren.

Till Schreiter, Leiter der Division Industrieautomation und Antriebe, verspricht sich wertvolle Informationen über das Nutzerverhalten: „Wir können unsere neu entwickelten DC-Schnellladestationen an einer zentralen Stelle im Stadtgebiet München in der Praxis testen. Für ABB ist dies ein wichtiger Schritt, um die Schnellladeinfrastruktur in Deutschland weiter voranzubringen und Vertrauen in die neue Technologie aufzubauen.“

 

RWE Effizienz wird als einer der Pioniere im Bereich Ladetechnik die zweite CCS-Schnellladestation am Standort errichten und diese Technologie an das IT-System anbinden.

 

Elektromobilisten authentifizieren sich dann automatisch. So wird das Laden für die Kunden einfach und komfortabel. „Wir freuen uns, unser Know-How einzubringen und die CCS-Ladestation in München ‚smart‘ zu machen. Die Anbindung von Ladeinfrastruktur an Backend-Systeme garantiert einerseits maximalen Komfort für den Kunden und ist andererseits eine Grundlage für netzverträgliches Laden und die Einbindung von Ökostrom“, sagt Torsten Günter, Leiter RWE eMobility Operations bei RWE Effizienz.

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Ladeinfrastruktur der EnBW versorgt weltweit größte Elektroflotte mit Ökostrom

Foto: Dirk Baranek
Foto: Dirk Baranek

Heute startete in Stuttgart ein weltweit einzigartiges e-Mobility Projekt.

 

300 batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge der Marke smart fortwo stehen ab sofort im Rahmen des Mobilitätskonzeptes car2go der Daimler AG zur Verfügung.

 

Möglich wird der Betrieb der vollelektrischen car2go Flotte durch das Vorhandensein einer flächendeckenden und öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur, die im Rahmen des Schaufensterprojektes durch die EnBW Energie Baden-Württemberg AG aufgebaut wird. Schon jetzt können car2go Nutzer sowie alle anderen Fahrer von Elektro-Autos ihre Fahrzeuge an rund 300 Ladepunkten aufladen. Die Standorte der "Stromzapfsäulen" wurden gemeinsam mit der Landeshauptstadt und den Bezirksbeiräten ausgewählt.

Bis Ende 2013 wird die EnBW die Zahl der in Stuttgart und der Region verfügbaren Ladepunkte auf 500 erhöhen.

 

Der Strom für die Elektro-Fahrzeuge stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Die Reichweite der bei car2go eingesetzten smart fortwo Fahrzeuge beträgt bis zu 140 Kilometer, die durchschnittlich mit einem car2go zurückgelegte Distanz liegt zwischen fünf und fünfzehn Kilometer. Erst wenn die Ladekapazität des Fahrzeugs einen bestimmten Schwellenwert unterschreitet, werden die Kunden gebeten, eine Ladesäule anzufahren.

Foto: Dirk Baranek
Foto: Dirk Baranek

Die Ladestationen der EnBW stehen darüber hinaus alle Besitzern von elektrischen Fahrzeugen zur Verfügung, auch außerhalb von car2go. Um den 100% Ökostrom der EnBW zu laden, benötigt man eine so genannte Elektronauten-Ladekarte der EnBW. Dann kann mit einem Zeittarif geladen werden. Weitere Informationen zur EnBW-Ladekarte finden sich hier. www.enbw.com/ladekarte

Größtes Ladestationsnetz in Europa

Ladepunkt für Elektrofahrzeuge
RWE Ladestation in Dortmund Foto: Peter Schreiber / autostromer.de

RWE wird in dieser Woche in Dortmund den 2.000. intelligenten Ladepunkt für Elektrofahrzeuge ans Netz anschließen. Damit setzt das Unternehmen sein Engagement für die Elektromobilität fort. RWE hat bereits vor vier Jahren mit dem Aufbau einer nutzerfreundlichen öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektroautos begonnen und zählt damit zu den Pionieren in diesem jungen Markt. Seit Jahresbeginn hat RWE 250 Ladepunkte in Deutschland ans Netz angeschlossen, europaweit sogar 470. Die Städte mit den meisten Ladepunkten im RWE-Netz sind Berlin (260), Amsterdam (155), Dortmund (78) und Essen (77).Mehr als 6.000 Ladevorgänge finden derzeit europaweit im RWE Ladestationsnetz monatlich statt.

 

Damit wird fast viermal so oft geladen wie noch vor einem Jahr.

 

 

Ladesäule mit Elektroauto
Elektroauto beim Laden an der Ladesäule von RWE in Dortmund Foto: Peter Schreiber / autostromer.de

Allein in Deutschland können Elektromobilisten in über 250 Städten am RWE-Netz öffentlich „auftanken“.

 

Laut der zweiten Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Deutschland vom August 2012 betreibt RWE 37 Prozent der öffentlichen Lademöglichkeiten im Bundesgebiet. Betrachtet man den Anteil der Ladepunkte in Deutschland, die für schnelles Stromladen mit einer hohen Anschlussleistung bis 22 kW aufgebaut wurden, betreibt RWE laut BDEW-Erhebung sogar knapp zwei Drittel aller Ladepunkte. Die RWE Ladeinfrastruktur ist auf die Anforderungen des netzschonenden Ladens ausgelegt. 2.000 intelligente Ladepunkte bieten bei einer Vollauslastung der Anschlussleistung durch die Elektrofahrzeuge eine abruf- und steuerbare Leistung von über 40 MW. Dies entspricht der Leistung von 20 Onshore-Windkraftanlagen.

 

RWE betreibt 2.000 Ladepunkte in 17 europäischen Ländern.

1.525 Punkte sind europaweit öffentlich zugänglich, 475 auf Privat- und Betriebsgeländen. Dabei verfügt eine RWE eStation smart über 2 Ladepunkte. 1.150 öffentliche Ladepunkte betreiben RWE Konzernunternehmen auf eigene Rechnung oder im Rahmen von Förderprojekten, 375 werden für RWE-eRoaming Partner betrieben, 

wie beispielsweise über 40 Stadtwerke und Energieversorger in Deutschland. Diese Ladepunkte wurden an der Straße, in Parkhäusern oder auf dem Gelände von Firmen mit Publikumsverkehr installiert.

 

An allen öffentlichen Ladepunkten von RWE und RWE eRoaming-Partnern wird 100 Prozent Ökostrom geladen. Dieser Strommix besteht aktuell zu 68 Prozent aus erneuerbaren Energien gefördert nach EEG (zum Beispiel Windkraft) und zu 32 Prozent aus sonstigen erneuerbaren Energien wie Wasserkraft. Bezahlen kann der Kunde die Ladevorgänge mit dem Autostromvertrag RWE ePower basic oder per Mobiltelefon und SMS ohne Vertragsbindung.

Ladestation mit Münzeinwurf

Ladestation für Elektrofahrzeuge mit Münzeinwurf
Foto: Toyota

Neuer Feldversuch in Japan:   

 

Toyota treibt Aufbau einer Ladeinfrastruktur voran.

 

Die Toyota Motor Corporation wird von November 2012 bis März 2013 in der japanischen Präfektur Aichi eine Testreihe zum Aufbau von Ladestationen für Plug-in Hybridfahrzeuge und Elektroautos durchführen.

 

Gemeinsam mit zwei lokalen Regierungen und zehn Unternehmen wird dabei der praktische Einsatz der Ladestationen untersucht.


Gegenwärtig liegt das Aufstellen von Ladestationen in Japan im Ermessen von kommerziellen und nicht-kommerziellen Einrichtungen, und es gibt keine etablierte Vorgehensweise, die Installationskosten wieder hereinzuholen. Die nationale Regierung und regionale Behörden haben daher Ziele und Zeitpläne für die Aufstellung von Ladestationen formuliert, um die Einführung und Verbreitung von Plug-in Hybridfahrzeugen und Elektrofahrzeugen zu fördern.

Ladeinfrastruktur iwrd mit verschiendenen Ladesäulen getestet
Foto: Toyota

In dem Feldversuch geht es vor allem um die Suche optimaler Standorte für den Aufbau der Ladestationen sowie um die Erprobung von Abrechnungsmethoden. Dabei stehen Standardladestationen im Mittelpunkt, die sowohl für Plug-in Hybridfahrzeuge als auch für Elektroautos geeignet sind, um die Installationskosten gering zu halten.

 

Die Versuche konzentrieren sich auf drei Bereiche:

 

1. ein neues, per Münzeinwurf betriebenes Ladegerät auf Basis der von der Toyota Media Service Corporation entwickelten "G-Station", das zur Untersuchung verschiedener Abrechnungsmethoden und Preisstrukturen genutzt wird.


2. Rund 20 neue Standardladestationen werden bei Geschäften und öffentlichen Einrichtungen sowie auf Parkplätzen und vergleichbaren Orten aufgestellt, um Nutzungsmuster, Standorte und Betriebsmodi zu analysieren.


3. Mit Hilfe der W-LAN-Funktion der G-Stationen wird untersucht, welche Informationen bereitgestellt werden und für Betreiber wie Kunden nützlich sein können.

 

Die Feldversuche werden durch ein lokales Förderungsprogramm für die Präfektur Aichi unterstützt. Toyota möchte mit dieser Initiative den Rahmen für einen adäquaten Einsatz von Ladestationen abstecken. Darüber hinaus wird Toyota die Entwicklung und Markteinführung von Plug-in Hybridfahrzeugen, Elektrofahrzeugen und anderen Fahrzeugen der nächsten Generation weiter vorantreiben und zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur beitragen.

Quelle: Toyota

Mobile Messdatenerfassung direkt im Fahrzeug oder im Ladekabel

Die ersten mobilen Zähler sind als Prototypen bereits unterwegs.  Bildquelle: ubitricity
Die ersten mobilen Zähler sind als Prototypen bereits unterwegs. Bildquelle: ubitricity

Überall Tankstrom laden: On-Board Metering –nachhaltig und nutzerfreundlich

Eine bezahlbare Infrastruktur ist die zwingende Voraussetzung für die flächendeckende Nutzung von Elektrofahrzeugen. VOLTARIS, Experte für Messstellenbetrieb, Smart Metering und Energiedatenmanagement, implementiert zusammen mit weiteren Projektpartnern eine innovative Gesamtlösung für die Bereitstellung sowie das Messen und Abrechnen von elektrischer Energie für Elektrofahrzeuge. Die erste Phase des von ubitricity initiierten On-Board Metering (OBM)-Projekts wird gerade erfolgreich abgeschlossen. Für die kommende Jahreshälfte ist der Start der zweiten Projektphase mit einem Praxistest geplant.

Mittels On-Board Metering ist die Realisierung einer großen Anzahl von Ladepunkten möglich (im Bild: Modell eines Gewerbeparkplatzes).  Bildquelle: ubitricity
Mittels On-Board Metering ist die Realisierung einer großen Anzahl von Ladepunkten möglich (im Bild: Modell eines Gewerbeparkplatzes). Bildquelle: ubitricity

On-Board Metering ermöglicht die mobile Messdatenerfassung direkt im Fahrzeug oder im Ladekabel. Neben der notwendigen Messtechnik werden spezielle Systemsteckdosen als Anschlusspunkte an das Stromnetz genutzt. Diese Steckdosen sind besonders kostengünstig in der Anschaffung und verursachen – im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen – keine laufenden Kosten, da die erforderlichen Komponenten der Mess- und Kommunikationstechnik nur einmal im Auto und nicht an jeder möglichen Ladestelle im Stromnetz benötigt werden. In Verbindung mit präzisen Messdienstleistungen, sicherer Kommunikation, zuverlässiger Datenverarbeitung und effizienter Abrechnung werden so alle wesentlichen Voraussetzungen einer umfassenden Infrastrukturlösung für Elektromobilität erfüllt.

Zukünftige Anforderungen der Energieversorgung und nachhaltige Mobilität


Die flexible Ausrichtung der Entwicklungen berücksichtigt von Anfang an zukünftige Anforderungen der Energieversorgung, zum Beispiel eine mögliche Nutzung von Elektrofahrzeugen als Energiespeicher zur Stabilisierung des Stromnetzes. So sollen mit dem System individuelle Systemdienstleistungen realisiert werden. Die im Fahrzeug oder Kabel eingesetzte Messtechnik zur Erfassung des Energiebezugs – das sogenannte On-Board Steuermodul (OSM) – kann zukünftig die wesentlichen Anforderungen des heutigen Energiemarktes und der geltenden eichrechtlichen Regularien erfüllen. Aktuelle Entwicklungen im Bereich Smart Metering finden ebenfalls Berücksichtigung.

 

Sichere, zuverlässige und transparente Messdienstleistung


Das OSM wird zukünftig die geeichte Messung der entnommenen Strommengen und die verschlüsselte Kommunikation der Messdaten sicherstellen, durch die mit der zugehörigen zentralen, nutzerbezogenen Datenerfassung die Sicherheit der persönlichen Daten gewährleistet ist. Dabei ist der Messvorgang kompatibel mit den geltenden Standards, um eine Belieferung durch verschiedene, vom Kunden zu wählende Energieversorger möglichst einfach zu gestalten.

Die Nutzer haben jederzeit Zugriff auf ihre Daten auf der Internet-Plattform, auf der auch die automatisierte persönliche Abrechnung einsehbar ist. Auch die Anbieter von Ladepunkten können sich auf die genaue Abrechnung der entnommenen Strommengen verlassen.

Erste Projektphase abgeschlossen – Prototypen bereits unterwegs


Die Partner des Verbundprojekts (siehe unten) haben in Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bereits alle Komponenten des On-Board Metering Systems als Prototypen realisiert, sowohl die ersten mobilen Zähler als auch die neuen Systemsteckdosen und die zentralen Systeme zur Datenerfassung, Datenaufbereitung für den Strommarkt und Visualisierung für den Nutzer. Diese laufen bereits in Tests. „Wir sind stolz, in der ersten Projektphase so viel erreicht zu haben. Nun gilt es, im weiteren Verlauf die bisherigen Entwicklungen möglichst unter Realbedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln“, berichtet Dr. Andreas Berg, als Leiter Innovation und Sonderprojekte bei VOLTARIS verantwortlich für das Projekt, welches von Beginn an vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Hier treffen die Anforderungen verschiedener Branchen aufeinander. „Es ist besonders wichtig, nicht nur die Bedürfnisse der Energiewirtschaft sondern insbesondere auch die speziellen Anforderungen der Automobilindustrie frühzeitig zu berücksichtigen. Es ist ein großer Gewinn für das Projekt, dass in den Entwicklungs- und Implementierungsprozessen neben den Verbundpartnern auch Entwickler aus dem Bereich der Automobiltechnologie beteiligt sind“, so Karsten Vortanz, Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH.

 

Attraktiv für Anbieter und Nutzer – Praxistest startet im Herbst

Durch die Verminderung sowohl der Anschaffungs- als auch der laufenden Kosten wird es zukünftig für potenzielle Anbieter von Tankstrom attraktiver, Ladepunkte anzubieten, zum Beispiel am Supermarkt, nahe dem Arbeitsplatz oder in Parkhäusern. Für Besitzer von E-Fahrzeugen erhöht sich dadurch der Komfort entscheidend: Häufiges Nachladen wird überall dort ermöglicht, wo Fahrzeuge geparkt werden ­­– dies wiederum schont die Batterien und erhöht die Reichweiten.

Ab Herbst 2012 werden in Kooperation mit interessierten Infrastrukturpartnern bis zu 1.000 Systemsteckdosen für einen Praxistest des On-Board Metering-Systems installiert. „Es soll gezeigt werden, dass der OBM-Ansatz Komfort und Funktionalität für die Nutzer durch eine umfangreiche Verbreitung an Ladepunkten erhöht und so eine flächendeckende Integration der Elektromobilität in das Stromnetz schafft. Wir sind gespannt auf den weiteren Projektverlauf“, so Peter Zayer, ebenfalls Geschäftsführer bei VOLTARIS.

 

Projektpartner:

 

VOLTARIS GmbH, der Experte für Zähler- und Energiedatendienstleistungen

ITF-EDV Fröschl GmbH, Leitstellenspezialist

ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH, Tankstrom-Dienstleister

PTB, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Berlin

RWE zeigt historische Stromtankstelle

Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland, präsentiert die historische Ladesäule
Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland, präsentiert die historische Ladesäule Foto: RWE

Wer gestern die Zentrale der RWE Deutschland in der Kruppstraße besuchte, sah auf den ersten Blick, dass sich das Unternehmen für Elektromobilität engagiert. Links neben dem Haupteingang stehen Elektroautos an einer modernen Strom-Ladesäule. Auf der rechten Seite tankt ein E-Bike an einer Fahrrad-Ladestation auf. Seit gestern schmückt auch eine historische RWE-Ladesäule für Elektrofahrzeuge den Vorplatz. Sie wurde in den 90er Jahren eingesetzt, als Elektroautos noch nicht serienmäßig produziert wurden.

 

Strom tanken hat bei RWE Tradition.

Schon vor mehr als 40 Jahren begann das Unternehmen mit den ersten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich Elektromobilität. RWE entwickelte mit Partnerunternehmen einen elektrischen Omnibus. Der benötigte allerdings noch einen eigenen Anhänger für die Batterie. „Während der Ölkrise in den 70er Jahren hatten die Elektroautos ganz besondere Glanzmomente“, berichtete Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender RWE Deutschland. „Wer auf elektrisch angetriebenen Wagen umsteigen konnte, war vom Fahrverbot nicht betroffen. So waren RWEer bei wichtigen Fahrten auch in dieser Zeit mobil.“


1975 eröffnete die eigens gegründete Tochterfirma „Stromversorgung elektrisch angetriebener Kraftfahrzeuge GmbH“ (SELAK) 1975 die erste Elektrotankstelle der Welt. In den 80er Jahren entwickelte dann eine weitere RWE-Tochterfirma, die „GES Gesellschaft für elektrischen Straßenverkehr mbH“, auf Basis eines VW-Golf den City-STROMer. Er hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern und einer Reichweite von 60 Kilometern.

Seit mehr als 20 Jahren sind auch RWE-Ladestationen für Elektrofahrzeuge erfolgreich im Einsatz. Damals kauften die Kunden einen „schlauen“ Schlüssel, der als Datenträger das Ladeguthaben speicherte. Gleichzeitig öffnete er die Tür der Ladesäule, hinter der sich das Anschlussfeld befand. Nach dem Ladevorgang zeigte ein LCD-Display das verbleibende Guthaben an. Heute sind Ladesäulen dieses Typs noch immer im Hamburger Hafen oder am Mittellandkanal in Betrieb. Zu besichtigen sind die historische und die modernen E-Bike- und Autoladestationen ab sofort auch auf dem Vorplatz der RWE Deutschland in der Kruppstraße 5.

Nützlich für Ladesäulen: Projekt universales Verriegelungssystem

Eine kostengünstige und einfache universale Vorrichtung für eine Steckdose, welche ohne aktives elektronisches Hilfsmittel erkennt, dass nach dem Einstecken des Steckers in die Steckdose ein elektrischer Verbraucher einschaltet wird, um dann die Vorrichtung zur Verriegelung der Steckdose zu versetzen. Dadurch soll eine unbeabsichtigte oder mutwillige Trennung des Steckers von der Steckdose verhindert werden. Die Entriegelung wird dann veranlasst, sobald der Verbrauchsstrom niedriger als ein definierter Mindestwert wird.

 

Diese Vorrichtung ist von Vorteil u. a. für die Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die prognostizierte am häufigsten verwendete Ladebetriebsart für die Elektrofahrzeuge wird das Laden über Steckdosen sein, welche in den privaten Haushalten eines Landes verwendet werden. Die von den Stromversorgungsunternehmen landesweit installierten Ladestationen sollen dann außer den komplizierten intelligenten Steckdosen für >16 A, auch mit den üblichen haushaltsüblichen Steckdosen für <16 A ausgerüstet sein, damit flexibles Beladen aller Elektrofahrzeuge garantiert werden kann. Außerdem sind Ladestationen mit komplizierten intelligenten Steckdosen sehr teuer. Zudem muss die Anzahl der Ladestationen vielfach höher als die der Elektrofahrzeuge sein, um eine komfortable und flexible Elektromobilität zu garantieren. Sind die Millionen Ladestationen mit einer komplizierten intelligenten Überwachung für die Verriegelung ausgerüstet, die stets quasi aktiv sind und, unabhängig davon, ob diese im Einsatz sind, elektrische Energie verbrauchen, wird insgesamt eine hohe Energieverbrauch erwartet.

Es ist vorstellbar, dass in Zukunft Adapter verwendet werden, um landesgrenzüberschreitendes Laden von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. Dies ist einerseits deshalb wichtig, weil die Stromnetze in verschiedenen Ländern unterschiedlich ausgelegt sind. Andererseits sind die heterogenen Steckvorrichtungen für Haushalte. Einsatz von Adaptern erleichtert die Elektromobilität. Beispielsweise, können, auf einer grenzüberschreitenden Reise zwischen den drei Ländern Deutschland, der Schweiz und Italien, nicht drei verschiedene Ladekabel im Fahrzeug getragen werden. Es lässt sich ein einzelnes Ladekabel mit speziellen länderspezifischen Reiseadaptern verwenden. Mithilfe des universales Verriegelungssystems lässt sich auch das zusammengesteckte System von Stecker-Adapter-Steckdose verriegeln, da das Verriegelungssystem variable und einstellbar ist.­­

 

Die Vorrichtung heißt universal, weil die für alle Steckvorrichtungen einsetzbar ist. Im Rahmen des Projekts "universales Verriegelungssystem" wird ein Mustersystem entwickelt, das die volle Funktionalität der Verriegelung einer Steckdose ab 0,5 A erfüllt.

mehr Informationen unter: www.physitronik.de

Elektromobilität soll kundenfreundlicher werden

Foto:RWE Effizienz GmbH
Foto:RWE Effizienz GmbH

Sechs deutsche Unternehmen gründen eine Initiative für eine offene Plattform, die den vereinfachten Datenaustausch innerhalb der künftigen Ladeinfrastruktur ermöglicht. Die Projektpartner sind: BMW Group, Robert Bosch GmbH, Daimler AG, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, RWE Effizienz GmbH und Siemens AG.

Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen gebracht werden. Um dieses Ziel in greifbare Nähe rücken zu lassen, ist die Steigerung der Akzeptanz beim Kunden durch erhöhte Nutzerfreundlichkeit Grundvoraussetzung. Hier setzen nun sechs deutsche Unternehmen mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung einen Meilenstein. Auf Basis einer industrieübergreifenden, offenen Datenplattform für die Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur soll zukünftig deutschlandweit der Komfort bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen deutlich erhöht werden.

Mit diesem Ziel haben die BMW Group, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im ersten Halbjahr 2012 vereinbart. Die sechs Partner unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung in Stuttgart. Gemeinsames Ziel ist, den Aufbau einer flächendeckenden, einfach zu nutzenden Ladeinfrastruktur durch eine übergreifende Vernetzung voranzutreiben und das Angebot ergänzender Dienstleistungen zu ermöglichen. Fahrer von Elektrofahrzeugen sollen künftig überall schnell und einfach laden können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welcher Anbieter die jeweilige Ladestation betreibt. Dazu gehören auch eine einheitliche Authentifizierung an der Ladestation sowie eine transparente Abrechnung durch den individuellen Vertragspartner.

Gegenwärtig verfügen die meisten Marktteilnehmer, die öffentliches Laden anbieten, noch über eigene Authentifizierungs- und Abrechnungsmethoden, die untereinander nicht kompatibel sind.

 

Mit ihrer Initiative wollen die sechs Unternehmen eine softwarebasierte, offene Plattform etablieren und so die Elektromobilität in Deutschland weiter vorantreiben.  

Neben der Unterstützung unterschiedlicher Abrechnungssysteme stellt die neue Plattform daher die Vernetzung von Zugangs-, Lade- und Serviceprozessen sowie die Erweiterung des Produktangebotes und der Dienstleistungen rund um die Elektromobilität in den Fokus. Technische „Insellösungen“ sollen dabei so weit wie möglich integriert werden. Die Entwicklung eines einheitlichen Systemstandards für den Datenaustausch bildet die Basis für ein normgerechtes Netzwerk, in dem die erforderlichen Daten für Energielieferanten, Fahrzeughersteller, Ladesäulenbetreiber und Anbieter von Mehrwertdiensten in anonymisierter Form zur Wahrung des Datenschutzes bereitgestellt werden können. Das Gemeinschaftsunternehmen soll diese Plattform aufbauen und die Einbindung einer großen Zahl weiterer Marktteilnehmer ermöglichen.

Dienstleistern aus unterschiedlichsten Branchen im Bereich der Elektromobilität und ihren Kunden soll die offene Plattform die Nutzung einer bundesweiten Infrastruktur zu marktfähigen Kosten ermöglichen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass mit neuen nutzerorientierten Geschäftsmodellen auch eine schnelle Marktdurchdringung und eine höhere Akzeptanz der Elektromobilität erreicht werden kann.

EnBW baut Ladeinfrastruktur mit Partnern aus

Ladeinfrastruktur
Foto: EnBW

Der Aufbau einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukur für elektromobile Fahrzeuge in Baden-Württemberg durch die EnBW nimmt konkrete Formen an. Sichtbare Zeichen gab es Ende Oktober mit der Inbetriebnahme von zwei Projekten in der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

Laden im Parkhaus

Parkhäuser sind attraktive Standorte für Ladesäulen. Zum einen ist die Bereitstellung der technischen Infrastruktur einfacher zu organisieren als unter freiem Himmel im öffentlichen Stadtraum. Zum anderen stehen bereits Parkplätze zur Verfügung, die für Elektrofahrzeuge reserviert werden können. Und zuletzt ist die Verweildauer eines Fahrzeugs in einem Parkhaus in der Mehrzahl lang genug, um einen Ladevorgang sinnvoll zu gestalten. Diesen Standortvorteil setzt die EnBW in den nächsten Wochen konsquent in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) um. Die PBW bewirtschaftet an über 200 Standorten Parkhäuser und -plätze, die sich auf Liegenschaften des Landes (Theater, Museen, Finanzämter, Behörden usw) befinden.  28 Ladestationen der EnBW werden in den nächsten Wochen in PBW-Parkhäusern in Stuttgart und weiteren baden-württembergischen Städten installiert.

 

Der Startschuss fiel am 27. Oktober, als in Anwesenheit von Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg, im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie eine erste Ladestation in Betrieb genommen wurde. Die sogenannte Wallbox verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils zwei Steckdosen - einem Schukostecker und einem "Stecker Typ 2". Die dazu gehörigen Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert. Die Ladestationen in PBW-Häusern stehen allen EnBW-Kunden zur Verfügung. Die Freischaltung erfolgt mit Hilfe einer Ladekarte, die mit einem RFID-Chip zwecks Identifizierung an der Säule ausgestattet ist.

Wallbox im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie
Wallbox im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie Foto: EnBW

Elektrisch radeln

 

Während Parkhäuser eher etwas für die Mobilität auf vier Rädern ist, richtet sich das zweite Projekt an elektrifizierte Zweiräder - E-Bikes, E-Roller und vor allem Pedelecs in Stuttgart. Dort hat die EnBW zusammen mit der Stadt Stuttgart und mit dem Ausleihsystem Call-A-Bike der Deutschen Bahn AG insgesamt 45 Ladestationen eingerichtet. Zusätzlich wurden Stellplätze für 60 Pedelecs elektrifiziert, die jetzt im Rahmen von Call-A-Bike ausgeliehen werden können. Deren Zahl wird im Frühjahr auf 100 steigen.  An den 45 Pedelec-Standorten wurden Ladestationen eines neuen Typs aufgestellt. Denn an diesen Ladesäulen können zum einen Buchungen innerhalb von Call-a-Bike vorgenommen und zum anderen öffentlich Strom geladen werden. Zwei Ladepunkte mit Schukosteckdosen stehen jeweils zur Verfügung. Auch an diesen Stationen können Kunden der EnBW mit ihrer Ladekarte ein Elektrozweirad aufladen. 

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat diesen elektromobilen Ausbau des Verleihsystems von Call-a-Bike am 28. Oktober auf dem Stuttgart Marienplatz in Betrieb genommen. Es ist ab sofort verfügbar.

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Audi A1 e-tron Flotte in Muenchen

Audi A1 e-tron in Muenchen
Pilotprojekt startet mit Audi A1 e-tron in München Foto: audi AG

Seit heute fahren 20 Audi A1 e-tron in der Modellregion München. Einige der Elektroautos sind bereits seit einigen Wochen in der Hand von Testkunden. Projektpartner für den Flottenversuch sind Audi, E.ON, Stadtwerke München (SWM) und die Technische Universität München (TUM). E.ON und die SWM sind verantwortlich für den Ausbau und den Unterhalt der Ladeinfrastruktur im Ballungsraum München.

In einem symbolischen Akt übergab Audi heute die A1 e-tron Elektro-Flottenfahrzeuge an seine Projektpartner und Testkunden. E.ON und SWM haben eine bedarfsorientierte Lade-Infrastruktur installiert - E.ON vorwiegend im Umland, die SWM in der bayerischen Landeshauptstadt. Alle Stromtankstellen werden aus erneuerbaren Energien gespeist.

Das Flottenprojekt läuft im Rahmen der vom Bundesverkehrsministerium unterstützten „Modellregion Elektromobilität München". In der Modellregion München fördert das Bundesministerium für Verkehr die Elektromobilität mit rund zehn Millionen Euro. Das Projekt wird sich unter anderem auch mit der Datenübertragung zwischen Fahrer, Auto und Stromtankstelle bis hin zum Stromnetz beschäftigen. Dabei wird beispielsweise der Einsatz von Smartphones als zentrale Schnittstelle für den Fahrer getestet.

 

„Audi arbeitet an kompromisslosen, ganzheitlichen Konzepten, die maximalen Kundennutzen bieten. Wir werden unseren Kunden im Zeitalter der Elektromobilität eine ganze Reihe von Services anbieten, die über das reine Fahren hinausgehen. Dabei spielt die Vernetzung mit der Infrastruktur und der Umwelt ebenso eine Rolle wie neue Mobilitätskonzepte." , unterstreicht Franciscus van Meel, Leiter Elektromobilitätsstrategie der AUDI AG.

Und weiter: „Wir wollen mit diesem Flottenversuch mehr über das Verhalten, aber auch über die Erwartungen unserer Kunden im Umgang mit Elektroautos lernen. Weitere Flottenaktivitäten in strategisch wichtigen Märkten sind in Planung."


Beim Audi A1 e-tron handelt es sich um ein Elektroauto mit Range Extender genanntem Reichweitenverlängerer.

Dank seiner Leistung von 75 kW (102 PS) erreicht der A1 e-tron eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Ist die Energie der Batterie erschöpft, lädt ein kompakter Verbrennungsmotor, der Range Extender, die Batterie im Bedarfsfall nach und erhöht die Reichweite auf bis zu 250 km. Auf den ersten 50 Kilometern, etwa im Stadtverkehr, ist das kompakte Elektroauto emissionsfrei unterwegs. Als Batterie fungiert ein Paket aus Lithium-Ionen-Modulen, das vor der Hinterachse in die Bodengruppe integriert wurde. Der viersitzige A1 e-tron ist damit speziell für den täglichen Einsatz in Ballungsräumen konzipiert. Der Verbrauch liegt bei 1,9 l/100 km – das entspricht einem CO2-Äquivalent von nur 45 g/km*.

Ruth Werhahn, Bereichsleiterin Elektromobilität der E.ON AG, betont: „Mit dem heute gestarteten Flottenversuch bauen wir unsere Erfahrungen aus inzwischen mehr als zehn Pilotprojekten zur Elektromobilität in sechs europäischen Ländern weiter aus. So sind wir bei der Ladeinfrastruktur neue Wege gegangen. Neben öffentlichen Ladesäulen im Umland haben wir in Innenstadt-Parkhäusern neuartige Ladesäulen installiert.

Diese werden mit dem Parkticket freigeschaltet und der Strom wird einfach über einen Aufschlag mit der Parkgebühr bezahlt." E.ON hat bereits Ladelösungen für jeden Anwendungszweck zur Marktreife entwickelt. So vertreibt das Unternehmen für Privatkunden bundesweit eine Ladebox für die heimische Garage in Kombination mit einem Ökostromtarif und einem Sicherheitscheck der Elektroinstallation im Haushalt. Denn nicht jede Steckdose ist mit ihrer Verkabelung den Belastungen eines stundenlang mit hoher Leistung ladenden Elektroautos gewachsen. Zudem liefert E.ON eine Ladestation für den öffentlich zugänglichen Bereich vor allem für gewerbliche Kunden. Hier können bis zu zwei Elektroautos an verschiedenen Anschlüssen laden. Die Fahrer identifizieren sich über eine Magnetkarte. Beide Stromtankstellen kommen auch im Rahmen des Flottenversuches in München zum Einsatz. Darüber hinaus treibt E.ON die Weiterentwicklung der Ladetechnologie voran und setzt hierbei auf Gleichstrom-Schnellladung sowie das kabellose Laden.

 

Dr. Florian Bieberbach, Kaufmännischer Geschäftsführer der SWM: „Gemeinsam mit Partnern engagieren wir uns seit geraumer Zeit und in verschiedenen Projekten im elektrischen Individualverkehr. Im öffentlichen Nahverkehr haben wir als Betreiber von U-Bahn und Tram schon eine über 115jährige Erfahrung mit der Elektromobilität. Wir sind verantwortlich für die Lade-Infrastruktur im Stadtgebiet und liefern den Ökostrom, der die Fahrzeuge CO2-neutral antreibt. Die Grundlage dafür bildet unsere Ausbauoffensive Erneuerbare Energien. Bis 2025 wollen wir so viel grünen Strom erzeugen, dass wir damit den gesamten Münchner Strombedarf decken könnten. München wird so die erste Millionenstadt der Welt, die dieses ehrgeizige Ziel erreicht."

 

Die TU München erfasst und evaluiert das Mobilitätsverhalten während der Projektlaufzeit:

Wie stark und in welchen Situationen wird ein Elektroauto genutzt? Und welchen Einfluss hat dieses Angebot auf die Nutzung anderer Verkehrsmittel? Zur Klärung dieser Fragen haben die Lehrstühle für Fahrzeugtechnik und für Ergonomie eine mobile Anwendung entwickelt, die alle Teilnehmer des Flottenversuchs auf einem Smartphone bekommen. Das Gerät soll ihr gesamtes Mobilitätsverhalten aufzeichnen – vom Fahrrad über E-Auto und Pkw mit Verbrennungsmotor bis hin zu Bus und Bahn. Parallel dazu erstellt der Lehrstuhl für Dienstleistungsmarketing eine Studie, die kundengerechte Abrechnungsmodelle für Elektromobilität finden soll.

„Aus Sicht der Forschung ist es keine Frage mehr, ob sich die Elektromobilität durchsetzt, sondern nur noch, wann. Doch Elektromobilität bedeutet nicht nur einen Paradigmenwechsel für die Industrie sondern auch für die Gesellschaft. Mit dem Flottenversuch vertiefen wir das Wissen über das Mobilitätsverhalten unter neuen Rahmenbedingungen", sagt Professor Markus Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München. „Auf dieses Wissen können dann überzeugende Konzepte zur nachhaltigen individuellen Mobilität aufbauen."

 

*berechnet nach dem Entwurf für die Normung zur Ermittlung des Verbrauchs von Range Extender-Fahrzeugen

Quelle: Audi AG

Neue Stromtankstellen in Münchens City

Ein Tesla Roadster und ein Mitsubishi iMiEV laden an den E.ON Stromtankstellen im Parkhaus Elisenhof in München
Ein Tesla Roadster und ein Mitsubishi iMiEV laden an den E.ON Stromtankstellen im Parkhaus Elisenhof in München Foto: E.ON

Die Bavaria Parkgaragen GmbH und die E.ON AG haben die ersten acht gemeinsam betriebenen Ladestationen für Elektroautos in München in Betrieb genommen. An den Stromtankstellen können bis zu zwei Elektroautos gleichzeitig laden. Die neuen Elektro-Tanksäulen befinden sich in den Parkhäusern Elisenhof am Hauptbahnhof, am Salvatorplatz im Hackenviertel, im Rieger City am Isartor, im Arabellapark und in der Garage des THE m.pire in der Parkstadt Schwabing. „Um die Elektromobilität gerade in der Anfangsphase zu fördern, subventionieren wir dabei den Ladevorgang“, sagt Claus Schnell, Geschäftsführer bei Bavaria Parkgaragen GmbH. Einen Euro pauschal kostet das Aufladen der Batterie. Die Nutzung der Ladestationen wird zusammen mit der Parkgebühr abgerechnet. Grundsätzlich könne jedes Elektroauto an den Säulen tanken. „Die durchschnittliche Parkzeit in unseren Garagen liegt bei vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit lassen sich die meisten Batterien wieder aufladen“, so Claus Schnell.

„Mit der Eröffnung unserer Stromtankstellen gehen wir einen wichtigen Schritt, künftig Elektromobilität nicht nur als Forschungsprojekte sondern als echtes Geschäft zu betreiben“, sagte Ruth Werhahn, Leiterin des Bereichs Elektromobilität bei E.ON. „Wir wollen künftig weitere integrierte Park- und Ladelösungen für Kunden errichten und betreiben.“ E.ON setzt damit seine Strategie um, Ladelösungen für Kunden wie Einzelhändler, Parkflächenbewirtschafter oder Betreiber von Fahrzeugflotten anzubieten. „Parken und Laden gehört für uns zusammen, das heißt, es erfolgt dort, wo das Auto sowieso mehrere Stunden abgestellt wird“, so Ruth Werhahn. Deswegen erwartet E.ON, dass in den kommenden Jahren bestehende Parkplätze zunehmend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.


So will die Bavaria Parkgaragen GmbH künftig bei jedem neuen Parkhaus, das sie in Kooperation mit ihrem strategischen Partner, der Bayerischen Hausbau, errichtet, Lademöglichkeiten anbieten. Der Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil, um die Mobilität in Innenstädten langfristig zu sichern. Schließlich stoßen Elektroautos selbst kein CO2 aus, sie sind kleiner als viele konventionelle Autos und verbrauchen weniger Raum beim Fahren und Parken. Laut Claus Schnell seien vor allem bei Haushalten mit Zweit- und Drittfahrzeug die Chancen groß, dass zumindest eines dieser Fahrzeuge mittelfristig durch ein Elektrofahrzeug ersetzt werde. Auch bei Pendlern, die bis zu 100 Kilometer täglich aus dem Speckgürtel in die Metropolen zurücklegen, sieht Claus Schnell Chancen für das Elektroauto. Allerdings müssten dafür Immobilienunternehmen einen Teil beitragen. Nur wenn das Ladenetz größer würde, könnten Elektroautos einen festen Platz im Verkehrsmix der Innenstädte einnehmen. „Jedes Immobilienunternehmen trägt auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir zusammen mit unserem Partner, der Bayerischen Hausbau, übernehmen“, macht Schnell deutlich. Laut Bundesverband Elektromobilität (BEM) standen bis August 2011 rund 29 öffentliche Elektro-Tanksäulen im Stadtgebiet München zur Verfügung. Mit der Inbetriebnahme von weiteren 8 Tanksäulen stehen nun insgesamt 37 Tanksäulen für rund 200 Elektroautos in München bereit. E.ON betreibt zusätzlich rund 20 Ladestationen im Umland der bayerischen Landeshauptstadt.


Die Ladestationen sollen insbesondere von Fahrern, die am Modellprojekt „eflott“ teilnehmen, genutzt werden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr unterstützten Projekts wollen die Projektpartner Erfahrungen im praktischen Einsatz von Elektroautos sammeln. Besonders die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der Nutzung von Fahrzeug und Ladeinfrastruktur stehen dabei im Fokus. Aber auch allen anderen Interessenten stehen die Ladesäulen offen.

Quelle: E.ON

Neue Schnellladestation fuer Elektroautomobile

Nissan hat in Japan eine neue Schnell-Ladestation für Elektroautomobile vorgestellt. Der neue „Quick Charger" kann die Batterien eines Nissan LEAF oder eines anderen Elektroautos in unter 30 Minuten zu 80 Prozent neu aufladen - ist aber im Vergleich zur bislang angebotenen Anlage nur noch halb so groß und halb so teuer. Nissan bietet die neue Station in einer Basisversion für den Indoor-Einbau, einer Standard-Variante für den Outdoor-Betrieb und einer dritten für Kaltwetter-Zonen an. Während der Preis für die Basisvariante im Vergleich zum Vorgängermodell statt bei umgerechnet 14.000 Euro nur noch bei 7.000 Euro liegen wird, gibt das Unternehmen für die mittlere Version einen Preis von unter eine Millionen Yen (umgerechnet 9.580 Euro) an.

Erste Auslieferungen sind bereits für kommenden November vorgesehen.

Der neue Quick Charger benötigt weniger Einbauraum und ist daher auch einfacher zu installieren als das nun auslaufende Modell, zumal Nissan zusätzlich das Gewicht um 70 Prozent reduzierte - von 650 auf nur noch 200 Kilogramm. Zur deutlich kompakteren Bauweise tragen die reduzierte Zahl von Einzelteilen und ein neuer „Matrix"-Converter bei. Auch das Ladekabel wurde optimiert, so dass der Ladevorgang nun noch sicherer und ohne das Risiko schmutziger Hände abläuft.

 

Der Pionier in Sachen Elektromobilität plant, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 (März 2016) 5.000 Einheiten des im Werk Shatai Engineering (Hiratsuka) gebauten Quick Chargers zu bauen und auch abzusetzen. Als Standorte vorgesehen sind neben aktuell 220 Nissan-Händlerbetrieben öffentliche Einrichtungen, Rastplätze und große Tankstellen, Einkaufscenter, Supermärkte sowie Warenhäuser und große Elektronikstores in Japan. Nissan hat sich zum Ziel gesetzt, in einem Radius von 40 Kilometern künftig landesweit ein Schnell-Ladegerät zur Verfügung zu stellen.

Parallel zu den Aktivitäten in der Heimat trifft Nissan Vorbereitungen zur Vermarktung des neuen Schnellladers in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die vier wichtigsten Eigenschaften des neuen Schnell-Ladegeräts:

Sicherheit
Die neue Anlage kann auch bei regnerischem Wetter gefahrlos genutzt werden. Sie verfügt über zahlreiche Sicherheitsfeatures, darunter einen Schutz vor Kurzschlüssen.

Kompatibilität
Die neue Anlage erfüllt das Protokoll der CHAdeMO *. Sie eignet sich daher nicht nur zum Aufladen des Nissan LEAF, sondern auch für E-Autos anderer Hersteller.

Geeignet für unterschiedliche Ladebedingungen
Um verschiedenste Kundenbedürfnisse erfüllen zu können, hat Nissan drei Versionen entwickelt: Basis, Standard und Kaltwetter. Die erste eignet sich für die Installation in Gebäuden, die anderen für den Outdoor-Betrieb.

Wettbewerbsfähige Preispositionierung
Dank des Einsatzes einer neuen Schaltkreis-Technologie** und der Nutzung des Know-hows aus der Nissan-Produktion und -Forschung glänzt die neue Anlage mit einem einfachen, effizienten und somit kostengünstigen Design.

 

* Das Akronym steht für Charge de Move, abgeleitet von Charge for moving. Die Mitglieder dieses im März 2010 gegründeten Industriekonsortiums - darunter auch Nissan - haben es sich in einem Protokoll zum Ziel gesetzt, zügig eine Ladeinfrastruktur in Japan aufzubauen und parallel dazu universal gültige Standards für die Aufladevorrichtungen (Kabel und Stecker) festzulegen.

**entwickelt in Kooperation mit der Nagaoka University of Technology

Quelle: NISSAN

Steigende Nachfrage nach Ladestationen ermöglicht sinkende Produktionskosten

Neue Ladestationen
Neue Ladestationen und günstigere Preise

Anlässlich der Erweiterung des Angebots an Ladelösungen für Elektrofahrzeuge bietet die RWE Effizienz GmbH jetzt das gesamte Produktspektrum in diesem Bereich zu deutlich günstigeren Preisen an. Noch bis zum 31.10.2011 können private und gewerbliche Kunden Ladeboxen bereits ab 599 Euro und Ladesäulen schon ab 2.990 Euro erwerben. „Gegenwärtig wird unsere hochwertige Ladetechnik so stark nachgefragt, dass wir bei steigenden Stückzahlen die Produktionskosten zum Teil um bis zu 50% senken können“, erläutert Devid Perissinotto, Leiter Vertrieb Deutschland im Geschäftsbereich Elektromobilität der RWE Effizienz GmbH, den Hintergrund der Aktion. „Den Vorteil geben wir direkt an unsere Kunden weiter.“

 

Gleichzeitig hat der Dienstleister für Effizienz-Infrastruktur sein Produktspektrum im Bereich der Ladeinfrastruktur deutlich erweitert. Zum Angebot gehören jetzt insgesamt vier verschiedene Ladestationen, die in Hinsicht auf Ladeleistung, Ladepunktzahl, sowie Abrechnungs- und Zugangsmöglichkeiten auf verschiedenste Kundenbedürfnisse zugeschnitten wurden. „Vom einfachen, schnellen Laden per Box bis hin zur extraschnellen, intelligenten Station verfügen wir jetzt für jeden Kunden über eine passende Lösung“, so Perissinotto weiter. „Unser Fokus liegt dabei zunächst im gewerblichen Bereich, wo wir hochwertige, zukunftsfähige Technik zu attraktiven Preisen anbieten. Damit können beispielsweise Hotels oder Einzelhändler einen kostenfreien Service für die eigenen Kunden bieten oder aber mit Hilfe unseres Abrechnungssystems sofort Teil der öffentlichen Ladeinfrastruktur werden.“

 

Die Ladelösungen des Dortmunder Unternehmens gibt es nun als wandhängende Box oder freistehende Station, die jeweils in einer „Smart“- und „Easy“-Version verfügbar sind. Dabei sind die Boxen mit einem und die Stationen mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Die Ladeleistung der Easy-Produkte beträgt

 

11 kW pro Ladepunkt, während in der Smart-Variante 22 kW zur Verfügung stehen. Damit kann ein Elektrofahrzeug mit einer typischen Batteriekapazität von ca. 20 kWh innerhalb von 120 bzw. 60 Minuten geladen werden, sofern dies fahrzeugseitig unterstützt wird.

 

Der wesentliche Unterschied der beiden Produktlinien liegt in der Art der Nutzeridentifikation und der Möglichkeit, Verbrauchsdaten zu managen. Während der Zugang in der Easy-Produktlinie über einen einfach zu bedienenden Schlüsselschalter gewährt wird, steht für die Smart-Variante ein vollständiges Abrechnungssystem mit bequemer Nutzererkennung zur Verfügung. Hier kann der Kunde aus unterschiedlichen Methoden auswählen: Plug & Charge, RFID oder Smart-Phone App. Mit Plug & Charge brauchen Nutzer lediglich ihr Fahrzeug mit dem Ladepunkt verbinden. Die Kundenerkennung, Verbrauchserfassung und Abrechnung erfolgt dann vollautomatisch im Hintergrund.

 

Während des Aktionszeitraums bis zum 31.10.2011 können die einzelnen Ladelösungen zu den folgenden Bruttopreisen inklusive Versand erworben werden:

 

  • Easy-Box 599 Euro inkl. MwSt.
  • Easy-Station 2.990 Euro inkl. MwSt.
  • Smart-Box 2.290 Euro inkl. MwSt.
  • Smart-Station 6.290 Euro inkl. MwSt.

Quelle: RWE Effizienz GmbH

Stromtankstellen fuer Elektroautos auf Frankreichs Autobahnen

Kangoo Z.E. an der Stromtankstelle
Kangoo Z.E. an der Stromtankstelle , Foto: Renault

Renault und Vinci Autoroutes entwickeln gemeinsam die Batterielade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge im französischen Autobahnnetz. Im Rahmen der Kooperation werden die Partner ab Ende 2011 Park & Ride-Parkplätze und Autobahn-Raststätten mit Stromladesäulen und Schnelllade­vorrichtungen für Elektroautos ausstatten.

Bis 2013 wird Vinci Autoroutes mit Unterstützung von Renault 738 Ladestationen auf Parkplätzen für Fahrgemeinschaften installieren. Pro Parkplatz werden mindestens fünf Stellplätze für Elektrofahrzeuge reserviert.

Darüber hinaus werden die Partner an französischen Autobahnraststätten entlang stark frequentierter Verkehrsachsen Schnellladevorrichtungen errichten. Die Servicestützpunkte sollen vor allem Pendlern das schnelle „Auftanken“ ermöglichen, die zum Beispiel regelmäßig auf den Autobahnen Paris–Orléans–Tour, Paris–Chartres–Le Mans oder Arles–Montpellier unterwegs sind. Vinci Autoroutes, mit einem Streckennetz von 4.384 Kilometern der größte europäische Autobahnbetreiber, wird zudem seinen Servicefuhrpark um Renault Elektrofahrzeuge erweitern.

„Die Partnerschaft mit Vinci Autoroutes zeigt, das Elektrofahrzeuge bei optimalen Infrastrukturvoraussetzungen auch für den außerstädtischen Einsatz geeignet sind“, erklärte Bernard Cambier, Vertriebsdirektor Frankreich bei Renault S.A.

Elektroauto Schnellladung in maximal 30 Minuten

Dr. Stephan Hell und Volker Brink von der RWE Effizienz GmbH und der Gründer der Rinspeed AG, Frank M. Rinderknecht vor der Combi-Station von RWE auf dem gemeinsamen Messestand in Genf
Dr. Stephan Hell und Volker Brink von der RWE Effizienz GmbH und der Gründer der Rinspeed AG, Frank M. Rinderknecht vor der Combi-Station von RWE auf dem gemeinsamen Messestand in Genf

Gute Nachrichten für Elektroauto Fahrer vom Genfer Automobilsalon 2011 .

 

Auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert der deutsche Energieversorger RWE vom 3. bis zum 13. März mit der Combi-Station erstmals eine vernetzte Lösung für das Aufladen von Elektroautos in maximal 30 Minuten. Der Messestand der Rinspeed AG bietet die Plattform für die Präsentation dieser Produktneuheit. Die Combi-Station von RWE vereint Technologien des Wechselstromladens (AC) mit dem Geschwindigkeitsvorteil des Gleichstromladens (DC). Mit einer Leistung von bis zu 22 kW AC und bis zu 50 kW DC ermöglicht die Ladestation ein bis zu sechsmal bzw. bis zu zwölfmal schnelleres Aufladen von Elektroautos im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose. Die Combi-Station erfüllt internationale Sicherheitsstandards wie die sofortige Abschaltung des Stromflusses bei Abziehen des Ladesteckers und die automatische Fahrzeugüberprüfung.Dazu Carolin Reichert, Leiterin E-Mobility bei der RWE Effizienz GmbH: „Die Combi-Station von RWE ist eine echte Innovation. Damit wird das ultra-schnelle Laden von E-Autos, überall dort, wo man ohnehin parkt, auf Parkplätzen von Einkaufszentren oder Unternehmen, schon bald
Alltag sein.“

 

Ein weiteres Plus an Komfort: Die Bezahlung des an der Combi-Station abgenommenen Stroms erfolgt direkt vor Ort, mit der EC-Karte oder über das Handy per SMS.

RWE leistet Pionierarbeit für die Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur: In Deutschland sind bereits über 570 RWE-Ladepunkte in über 100 Städten aufgebaut, an denen E-Autos mit „grünem Strom“ geladen werden können, der zu 100% aus regenerativen Quellen erzeugt wird.
Seit einem Jahr baut RWE die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge europaweit aus. Derzeit
sind in 13 europäischen Ländern RWE-Stromladesäulen in Betrieb, unter anderem in Österreich,
Dänemark, den Niederlanden und in Polen. E-Mobility ist für RWE eine europäische Aufgabe.
Infrastrukturpartner in den jeweiligen Ländern sind überregionale und regionale Energieversorger, Unternehmen und Flottenbetreiber sowie Großstädte und Kommunen.

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Tankstelle der Zukunft in Kiel

v.l.n.r.: Dr. Marcus Groll, Leiter Kooperation Automobilindustrie bei der RWE Effizienz GmbH, Florian Wunsch - Section Manager Nissan International SA, Caroline Sambale - Referentin Unternehmenskommun
v.l.n.r.: Dr. Marcus Groll, Leiter Kooperation Automobilindustrie bei der RWE Effizienz GmbH, Florian Wunsch - Section Manager Nissan International SA, Caroline Sambale - Referentin Unternehmenskommunikation Renault Deutschland GmbH

RWE und Renault präsentieren in Kiel die „Tankstelle der Zukunft“. Dort fließt aber weder Super noch Diesel, sondern ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien. Im Rahmen der Autostrom Roadshow 2010, die als Sonderschau auf der Kieler Woche gastiert, stellt RWE die intelligente Ladesäule für das „Betanken“ von Elektroautos vor und lädt bis zum 27. Juni zu Testfahrten mit vollelektrischen Fahrzeugen wie dem Sportwagen Tesla Roadster ein.

 

Renault stellt den rein elektrisch betriebenen Prototypen Kangoo Rapid Z.E. für Testfahrten zur Verfügung. „Aufladen, wenn der Wind weht, muss unser gemeinsames Ziel sein. Das ist gerade hier im Norden
sehr gut möglich. Die nicht vermeidbaren Netzschwankungen der Erneuerbaren langfristig mit Elektroautos „glätten“ zu können, ist für uns eine faszinierende Zukunftsperspektive", sagte Dr. Marcus Groll, Leiter Kooperationen Automobilindustrie bei der RWE Effizienz GmbH, anlässlich der Pressekonferenz in Kiel. „Wir garantieren, dass der Strom für Elektromobilität zu 100 Prozent aus regenerativen Energien erzeugt wird. Und das lassen wir uns vom TÜV Süd auch zertifizieren“.


„Mit der Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien wird unser Bestreben „Zero Emission“ Wirklichkeit, und die zahlreichen Windparks hier in Norddeutschland tragen ihren Teil dazu bei.
Unseren rein elektrisch betriebenen Prototypen Renault Kangoo Rapid Z.E. können die Besucher der Kieler Woche bereits heute in Kiel testfahren und die Mobilität von morgen auf Herz und Nieren
prüfen“, sagte Achim Schaible, Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG.

Seit Herbst 2009 arbeitet RWE aktiv daran, eine Infrastruktur mit Ladestationen in vielen deutschen Großstädten aufzubauen. Insgesamt wurden bisher 335 Ladepunkte installiert – Tendenz steigend. In
Kiel beispielsweise können Besitzer ihre Elektrofahrzeuge auf dem ADAC Gelände (Saarbrückener Straße 54) aufladen – bis Ende 2011 sogar kostenlos.

Auf der knapp 100 km langen Strecke zwischen Hamburg und Kiel wurden weitere Ladesäulen in Betrieb genommen. Gemessen an den Reichweiten von Elektroautos kann diese Distanz bereits
heute problemlos bewältigt werden. So stehen an der ADAC-Niederlassung in Neumünster (Wasbeker Straße 306) ebenfalls zwei Ladepunkte zur freien Nutzung bereit. In Hamburg wurden
allein im letzten Jahr sechs Ladepunkte installiert. Weitere sechs befinden sich derzeit im Aufbau. Gemeinsam mit Industriepartnern und Stadtwerken wird, parallel zur serienmäßigen Einführung von
Elektroautos im Jahr 2011, die Infrastruktur sukzessive ausgeweitet. RWE-Experten gehen davon aus, dass schon 2020 bis zu 2,5 Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren werden.
Wichtig ist, dass keine Insellösungen entstehen, die einer schnellen Entwicklung der Elektromobilität schaden. Notwendig sind vernetzte Lade- und Mobilitätskonzepte. Daher sind die von RWE
entwickelten Ladestationen Roaming-fähig. Das heißt, sie können mit anderen Systemen „kommunizieren“, vergleichbar mit dem Mobilfunk.

 

Das RWE-Ziel ist es, elektrisches Laden so einfach

wie Parken und die Abrechnung so einfach wie beim Mobiltelefon zu machen. Elektromobilität ist eine grenzüberschreitende  Herausforderung.RWE und Renault arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam daran, die notwendigen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um Elektromobilität wettbewerbsfähig zu machen. Die anlässlich der Autostrom Roadshow in Kiel verkündete neue Kooperation mit Nissan reiht sich für RWE nahtlos in diese Zielrichtung ein.

Elektroauto Opel Ampera an die Öko-Stromtankstelle

HSE und Opel vereinbaren strategische Partnerschaft Ökostrom für Opel-Elektroautos.

 

Opel und der Energieversorger HSE wollen die Markterschließung für Elektroautos gemeinsam voranbringen. Zielsetzung des gemeinsamen Projekts ist die Versorgung des 2011 auf den Markt kommenden Elektrofahrzeugs Opel Ampera mit Ökostrom, um CO2-neutrale Mobilität zu ermöglichen.

 

Darüber hinaus streben die Partner eine deutschlandweite Infrastruktur zur Stromversorgung von Ampera-Fahrzeugen an, die in enger Zusammenarbeit mit großen Opel-Händlern aufgebaut werden soll. Weitere Kerninhalte, die in einer Absichtserklärung festgehalten wurden, sind ein gemeinsames Marketingkonzept für Elektroautos und der Betrieb einer gemeinsamen Ampera-Flotte.

Besiegelt wurde die strategische Partnerschaft beim 1. Hessischen Klimaempfang im Adam Opel Haus in Rüsselsheim.

 

Opel-Chef Nick Reilly hob dabei den Stellenwert der Vereinbarung hervor: „Unser Ziel ist nachhaltige Mobilität, die sich durch Umweltverträg¬lichkeit und Effizienz auszeichnet. Mit HSE haben wir einen Partner, mit dem wir den Markt für alltagstaugliche Elektroautos erschließen können.“

 

Zunächst wird sich HSE um praxisgerechte Stromanschlüsse für die Energieversorgung des Ampera im Privatkundenbereich kümmern. Zudem wird das Unternehmen öffentliche Lade- und Abrechnungssäulen installieren und warten. Eine Ampera-Testflotte soll schließlich die Alltagstauglichkeit dieser Einrichtungen erproben.

Hohen Stellenwert hat für die Partner Opel und HSE das Ziel, den Ampera mit Strom aus regenerativen Energien zu betreiben. Hierfür sieht die Zusammenarbeit einen Liefervertrag mit Ökostrom von der HSE Tochtergesellschaft ENTEGA vor. „Die Kooperation von HSE und Opel bedeutet einen Durchbruch für eine nachhaltige Elektromobilität, denn die Partner arbeiten frühzeitig an einer Systemlösung für den umweltschonenden Verkehr der Zukunft. Dazu gehören die CO2-freie Erzeugung von Ökostrom, eine flächendeckende und kundennahe Infrastruktur sowie überzeugende Fahrzeuge“, betonte Albert Filbert, Vorstandsvorsitzender der HSE.

Die HSE ist einer der großen regionalen Energie- und Infrastrukturdienstleister Deutschlands und gehört mit ihrer Vertriebsgesellschaft ENTEGA zu den größtem Ökostromanbietern.

Der Opel Ampera ist ein Elekrofahrzeug mit vergrößerter Reichweite. Im reinen Elektrobetrieb kann der Ampera eine Strecke von rund 60 Kilometern zurücklegen und damit 80 Prozent der Strecken im typischen europäischen Berufsverkehr ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb bewältigen.

 

Für längere Strecken hat der Ampera einen Verbrennungsmotor als Stromerzeuger an Bord, der für eine Reichweite von mehr als 500 Kilometer sorgt und den Elektro-Opel damit voll alltagstauglich macht. Im Fahrzyklus nach europäischer Norm beträgt der CO2-Ausstoß weniger als 40 g/km.

 

Quelle: PM HSE

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Stromtankstellen Übersicht - Stromtankstellennetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Derzeit entsteht in den Ballungsräumen und auch in den Bundesländern eine umfangreiche Elektroauto-Ladestruktur. Die Autostromer Redaktion stellt derzeit eine Stromtankstellen-Übersicht zusammen und wird diese geordnet nach den einzelnen Bundesländern veröffentlichen.

RWE bestückt Ladestationen jetzt mit E-Mobility-Standardstecker von Harting Technology Group

 

Im Rahmen der im Berliner Sony Center stattfindenden Autostrom-Roadshow des Essener Energiekonzerns RWE stellten RWE und die Harting Technology Group das Ergebnis ihrer neuen Zusammenarbeit vor: den E-Mobility-Stecker Typ 2 nach IEC 62196-2 Norm.

Erste Gespräche zur Entwicklung der neuen Steckergeneration für die RWE- Ladeinfrastruktur starteten die beiden Unternehmen im letzten Winter. Nach einer Entwicklungszeit von knapp sechs Monaten verfügt die Firma Harting über ein marktreifes Produkt. Die Serienfertigung plant Harting ab November 2010.

Im Rahmen einer Pressekonferenz äußerte sich Carolin Reichert, Leiterin E-Mobility bei RWE, zur Zusammenarbeit mit Harting: „Wir gehen davon aus, dass sich der E-Mobility-Stecker Typ 2 Mitte 2011 als internationaler Standard durchsetzen wird. Dann wird sich der Ausbau von Ladeinfrastruktur deutlich beschleunigen. Um hier Lieferengpässe von vornherein zu vermeiden, haben wir mit der Harting Gruppe diese Steckverbindung auf Basis des Defacto-Standards neu entwickelt.

Unsere Ladeinfrastruktursysteme rüsten wir ab sofort auch mit Harting-Produkten aus. Harting liefert hervorragende Qualität. Wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden.“

Dazu Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks bei Harting Technology Group: „In die Zusammenarbeit mit RWE bringen wir unsere bewährte Kompetenz und Innovationsfähigkeit ein. Die Harting Ladekabel für Elektrofahrzeuge und die entsprechende Schnittstelle für die Ladesäule überzeugen durch einfache Handhabung, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit“.

RWE ist momentan dabei, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stark auszubauen. Allein bis Ende 2010 werden deutschlandweit bis zu 1000 Ladepunkte installiert sein, davon rund 500 Ladepunkte in Berlin. Auch international gehen die RWE Aktivitäten zügig voran. RWE E-Mobility ist inzwischen in 18 europäischen Ländern über RWE-Landesgesellschaften und unabhängige Kooperationspartner aktiv.

 

 

 



40-Säulen-Programm von Westfalen AG und RWE

 

Münster/Essen, 06.08.2010, RWE AG

 

Deutschlands größter konzernunabhängiger Betreiber von Markentankstellen, die Westfalen AG aus Münster, und der Essener Energieversorger RWE kooperieren ab sofort im Bereich der Elektromobilität. Bis Jahresende werden in 35 Städten an ca. 40 Tankstellen mit dem weißen Pferd von Bonn bis Münster Stromladesäulen aufgebaut. Vertragskunden der RWE und von deren Roaming-Partnern können dann dort grünen, also regenerativ erzeugten, Strom laden. Diese Kooperation ergänzt das Leistungsangebot der Westfalen AG und erweitert das bundes-weite Ladesäulennetz der RWE, das aktuell rund 400 Ladepunke umfasst.

„Die Tankstelle von heute verkauft nicht mehr nur Benzin, sondern bietet auch ein umfassendes Shopping-Erlebnis: Ofenfrische Backwaren, Internet-Café, Restaurant und Supermarkt werden angeboten. Ein ideales Angebot während einer Schnellladung von z. B. 30 Minuten an einer RWE-Säule“, erklärt Reiner Ropohl, Generalbevollmächtigter der Westfalen AG für den Unter-nehmensbereich Tankstellen, und ergänzt: „Konventionelle Tankstellen und Elektromobilität sind kein Widerspruch, vielmehr ergänzen sie sich. Deswegen kooperieren Westfalen AG und RWE.“ Schon in der Vergangenheit zeigte sich die Westfalen AG gegenüber alternativen Antriebs-energien stets sehr aufgeschlossen.

„Die Kooperation mit der Westfalen AG unterstreicht das Ziel, unser Ladenetz – insbesondere in NRW – weiter zu verdichten. Gemeinsam werden wir unseren Kunden demonstrieren, dass Laden schon heute so einfach ist wie tanken“, so Carolin Reichert, Leiterin des Geschäfts-bereichs Elektromobilität bei der RWE Effizienz GmbH. Die Effizienz GmbH baut derzeit in verschiedenen Regionen und Großstädten ein Netz mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf.


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