Fr

20

Jan

2012

Elektromobilität soll kundenfreundlicher werden

Foto:RWE Effizienz GmbH

Sechs deutsche Unternehmen gründen eine Initiative für eine offene Plattform, die den vereinfachten Datenaustausch innerhalb der künftigen Ladeinfrastruktur ermöglicht. Die Projektpartner sind: BMW Group, Robert Bosch GmbH, Daimler AG, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, RWE Effizienz GmbH und Siemens AG.

Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen gebracht werden. Um dieses Ziel in greifbare Nähe rücken zu lassen, ist die Steigerung der Akzeptanz beim Kunden durch erhöhte Nutzerfreundlichkeit Grundvoraussetzung. Hier setzen nun sechs deutsche Unternehmen mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung einen Meilenstein. Auf Basis einer industrieübergreifenden, offenen Datenplattform für die Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur soll zukünftig deutschlandweit der Komfort bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen deutlich erhöht werden.

Mit diesem Ziel haben die BMW Group, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im ersten Halbjahr 2012 vereinbart. Die sechs Partner unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung in Stuttgart. Gemeinsames Ziel ist, den Aufbau einer flächendeckenden, einfach zu nutzenden Ladeinfrastruktur durch eine übergreifende Vernetzung voranzutreiben und das Angebot ergänzender Dienstleistungen zu ermöglichen. Fahrer von Elektrofahrzeugen sollen künftig überall schnell und einfach laden können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welcher Anbieter die jeweilige Ladestation betreibt. Dazu gehören auch eine einheitliche Authentifizierung an der Ladestation sowie eine transparente Abrechnung durch den individuellen Vertragspartner.

Gegenwärtig verfügen die meisten Marktteilnehmer, die öffentliches Laden anbieten, noch über eigene Authentifizierungs- und Abrechnungsmethoden, die untereinander nicht kompatibel sind.

 

Mit ihrer Initiative wollen die sechs Unternehmen eine softwarebasierte, offene Plattform etablieren und so die Elektromobilität in Deutschland weiter vorantreiben.  

Neben der Unterstützung unterschiedlicher Abrechnungssysteme stellt die neue Plattform daher die Vernetzung von Zugangs-, Lade- und Serviceprozessen sowie die Erweiterung des Produktangebotes und der Dienstleistungen rund um die Elektromobilität in den Fokus. Technische „Insellösungen“ sollen dabei so weit wie möglich integriert werden. Die Entwicklung eines einheitlichen Systemstandards für den Datenaustausch bildet die Basis für ein normgerechtes Netzwerk, in dem die erforderlichen Daten für Energielieferanten, Fahrzeughersteller, Ladesäulenbetreiber und Anbieter von Mehrwertdiensten in anonymisierter Form zur Wahrung des Datenschutzes bereitgestellt werden können. Das Gemeinschaftsunternehmen soll diese Plattform aufbauen und die Einbindung einer großen Zahl weiterer Marktteilnehmer ermöglichen.

Dienstleistern aus unterschiedlichsten Branchen im Bereich der Elektromobilität und ihren Kunden soll die offene Plattform die Nutzung einer bundesweiten Infrastruktur zu marktfähigen Kosten ermöglichen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass mit neuen nutzerorientierten Geschäftsmodellen auch eine schnelle Marktdurchdringung und eine höhere Akzeptanz der Elektromobilität erreicht werden kann.

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Mo

21

Nov

2011

EnBW baut Ladeinfrastruktur mit Partnern aus

Ladeinfrastruktur Foto: EnBW

Der Aufbau einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukur für elektromobile Fahrzeuge in Baden-Württemberg durch die EnBW nimmt konkrete Formen an. Sichtbare Zeichen gab es Ende Oktober mit der Inbetriebnahme von zwei Projekten in der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

Laden im Parkhaus

Parkhäuser sind attraktive Standorte für Ladesäulen. Zum einen ist die Bereitstellung der technischen Infrastruktur einfacher zu organisieren als unter freiem Himmel im öffentlichen Stadtraum. Zum anderen stehen bereits Parkplätze zur Verfügung, die für Elektrofahrzeuge reserviert werden können. Und zuletzt ist die Verweildauer eines Fahrzeugs in einem Parkhaus in der Mehrzahl lang genug, um einen Ladevorgang sinnvoll zu gestalten. Diesen Standortvorteil setzt die EnBW in den nächsten Wochen konsquent in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) um. Die PBW bewirtschaftet an über 200 Standorten Parkhäuser und -plätze, die sich auf Liegenschaften des Landes (Theater, Museen, Finanzämter, Behörden usw) befinden.  28 Ladestationen der EnBW werden in den nächsten Wochen in PBW-Parkhäusern in Stuttgart und weiteren baden-württembergischen Städten installiert.

 

Der Startschuss fiel am 27. Oktober, als in Anwesenheit von Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg, im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie eine erste Ladestation in Betrieb genommen wurde. Die sogenannte Wallbox verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils zwei Steckdosen - einem Schukostecker und einem "Stecker Typ 2". Die dazu gehörigen Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert. Die Ladestationen in PBW-Häusern stehen allen EnBW-Kunden zur Verfügung. Die Freischaltung erfolgt mit Hilfe einer Ladekarte, die mit einem RFID-Chip zwecks Identifizierung an der Säule ausgestattet ist.

Wallbox im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie Wallbox im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie Foto: EnBW

Elektrisch radeln

 

Während Parkhäuser eher etwas für die Mobilität auf vier Rädern ist, richtet sich das zweite Projekt an elektrifizierte Zweiräder - E-Bikes, E-Roller und vor allem Pedelecs in Stuttgart. Dort hat die EnBW zusammen mit der Stadt Stuttgart und mit dem Ausleihsystem Call-A-Bike der Deutschen Bahn AG insgesamt 45 Ladestationen eingerichtet. Zusätzlich wurden Stellplätze für 60 Pedelecs elektrifiziert, die jetzt im Rahmen von Call-A-Bike ausgeliehen werden können. Deren Zahl wird im Frühjahr auf 100 steigen.  An den 45 Pedelec-Standorten wurden Ladestationen eines neuen Typs aufgestellt. Denn an diesen Ladesäulen können zum einen Buchungen innerhalb von Call-a-Bike vorgenommen und zum anderen öffentlich Strom geladen werden. Zwei Ladepunkte mit Schukosteckdosen stehen jeweils zur Verfügung. Auch an diesen Stationen können Kunden der EnBW mit ihrer Ladekarte ein Elektrozweirad aufladen. 

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat diesen elektromobilen Ausbau des Verleihsystems von Call-a-Bike am 28. Oktober auf dem Stuttgart Marienplatz in Betrieb genommen. Es ist ab sofort verfügbar.

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Fr

28

Okt

2011

Audi A1 e-tron Flotte in Muenchen

Audi A1 e-tron in Muenchen Pilotprojekt startet mit Audi A1 e-tron in München Foto: audi AG

Seit heute fahren 20 Audi A1 e-tron in der Modellregion München. Einige der Elektroautos sind bereits seit einigen Wochen in der Hand von Testkunden. Projektpartner für den Flottenversuch sind Audi, E.ON, Stadtwerke München (SWM) und die Technische Universität München (TUM). E.ON und die SWM sind verantwortlich für den Ausbau und den Unterhalt der Ladeinfrastruktur im Ballungsraum München.

In einem symbolischen Akt übergab Audi heute die A1 e-tron Elektro-Flottenfahrzeuge an seine Projektpartner und Testkunden. E.ON und SWM haben eine bedarfsorientierte Lade-Infrastruktur installiert - E.ON vorwiegend im Umland, die SWM in der bayerischen Landeshauptstadt. Alle Stromtankstellen werden aus erneuerbaren Energien gespeist.

Das Flottenprojekt läuft im Rahmen der vom Bundesverkehrsministerium unterstützten „Modellregion Elektromobilität München". In der Modellregion München fördert das Bundesministerium für Verkehr die Elektromobilität mit rund zehn Millionen Euro. Das Projekt wird sich unter anderem auch mit der Datenübertragung zwischen Fahrer, Auto und Stromtankstelle bis hin zum Stromnetz beschäftigen. Dabei wird beispielsweise der Einsatz von Smartphones als zentrale Schnittstelle für den Fahrer getestet.

 

„Audi arbeitet an kompromisslosen, ganzheitlichen Konzepten, die maximalen Kundennutzen bieten. Wir werden unseren Kunden im Zeitalter der Elektromobilität eine ganze Reihe von Services anbieten, die über das reine Fahren hinausgehen. Dabei spielt die Vernetzung mit der Infrastruktur und der Umwelt ebenso eine Rolle wie neue Mobilitätskonzepte." , unterstreicht Franciscus van Meel, Leiter Elektromobilitätsstrategie der AUDI AG.

Und weiter: „Wir wollen mit diesem Flottenversuch mehr über das Verhalten, aber auch über die Erwartungen unserer Kunden im Umgang mit Elektroautos lernen. Weitere Flottenaktivitäten in strategisch wichtigen Märkten sind in Planung."


Beim Audi A1 e-tron handelt es sich um ein Elektroauto mit Range Extender genanntem Reichweitenverlängerer.

Dank seiner Leistung von 75 kW (102 PS) erreicht der A1 e-tron eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Ist die Energie der Batterie erschöpft, lädt ein kompakter Verbrennungsmotor, der Range Extender, die Batterie im Bedarfsfall nach und erhöht die Reichweite auf bis zu 250 km. Auf den ersten 50 Kilometern, etwa im Stadtverkehr, ist das kompakte Elektroauto emissionsfrei unterwegs. Als Batterie fungiert ein Paket aus Lithium-Ionen-Modulen, das vor der Hinterachse in die Bodengruppe integriert wurde. Der viersitzige A1 e-tron ist damit speziell für den täglichen Einsatz in Ballungsräumen konzipiert. Der Verbrauch liegt bei 1,9 l/100 km – das entspricht einem CO2-Äquivalent von nur 45 g/km*.

Ruth Werhahn, Bereichsleiterin Elektromobilität der E.ON AG, betont: „Mit dem heute gestarteten Flottenversuch bauen wir unsere Erfahrungen aus inzwischen mehr als zehn Pilotprojekten zur Elektromobilität in sechs europäischen Ländern weiter aus. So sind wir bei der Ladeinfrastruktur neue Wege gegangen. Neben öffentlichen Ladesäulen im Umland haben wir in Innenstadt-Parkhäusern neuartige Ladesäulen installiert.

Diese werden mit dem Parkticket freigeschaltet und der Strom wird einfach über einen Aufschlag mit der Parkgebühr bezahlt." E.ON hat bereits Ladelösungen für jeden Anwendungszweck zur Marktreife entwickelt. So vertreibt das Unternehmen für Privatkunden bundesweit eine Ladebox für die heimische Garage in Kombination mit einem Ökostromtarif und einem Sicherheitscheck der Elektroinstallation im Haushalt. Denn nicht jede Steckdose ist mit ihrer Verkabelung den Belastungen eines stundenlang mit hoher Leistung ladenden Elektroautos gewachsen. Zudem liefert E.ON eine Ladestation für den öffentlich zugänglichen Bereich vor allem für gewerbliche Kunden. Hier können bis zu zwei Elektroautos an verschiedenen Anschlüssen laden. Die Fahrer identifizieren sich über eine Magnetkarte. Beide Stromtankstellen kommen auch im Rahmen des Flottenversuches in München zum Einsatz. Darüber hinaus treibt E.ON die Weiterentwicklung der Ladetechnologie voran und setzt hierbei auf Gleichstrom-Schnellladung sowie das kabellose Laden.

 

Dr. Florian Bieberbach, Kaufmännischer Geschäftsführer der SWM: „Gemeinsam mit Partnern engagieren wir uns seit geraumer Zeit und in verschiedenen Projekten im elektrischen Individualverkehr. Im öffentlichen Nahverkehr haben wir als Betreiber von U-Bahn und Tram schon eine über 115jährige Erfahrung mit der Elektromobilität. Wir sind verantwortlich für die Lade-Infrastruktur im Stadtgebiet und liefern den Ökostrom, der die Fahrzeuge CO2-neutral antreibt. Die Grundlage dafür bildet unsere Ausbauoffensive Erneuerbare Energien. Bis 2025 wollen wir so viel grünen Strom erzeugen, dass wir damit den gesamten Münchner Strombedarf decken könnten. München wird so die erste Millionenstadt der Welt, die dieses ehrgeizige Ziel erreicht."

 

Die TU München erfasst und evaluiert das Mobilitätsverhalten während der Projektlaufzeit:

Wie stark und in welchen Situationen wird ein Elektroauto genutzt? Und welchen Einfluss hat dieses Angebot auf die Nutzung anderer Verkehrsmittel? Zur Klärung dieser Fragen haben die Lehrstühle für Fahrzeugtechnik und für Ergonomie eine mobile Anwendung entwickelt, die alle Teilnehmer des Flottenversuchs auf einem Smartphone bekommen. Das Gerät soll ihr gesamtes Mobilitätsverhalten aufzeichnen – vom Fahrrad über E-Auto und Pkw mit Verbrennungsmotor bis hin zu Bus und Bahn. Parallel dazu erstellt der Lehrstuhl für Dienstleistungsmarketing eine Studie, die kundengerechte Abrechnungsmodelle für Elektromobilität finden soll.

„Aus Sicht der Forschung ist es keine Frage mehr, ob sich die Elektromobilität durchsetzt, sondern nur noch, wann. Doch Elektromobilität bedeutet nicht nur einen Paradigmenwechsel für die Industrie sondern auch für die Gesellschaft. Mit dem Flottenversuch vertiefen wir das Wissen über das Mobilitätsverhalten unter neuen Rahmenbedingungen", sagt Professor Markus Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München. „Auf dieses Wissen können dann überzeugende Konzepte zur nachhaltigen individuellen Mobilität aufbauen."

 

*berechnet nach dem Entwurf für die Normung zur Ermittlung des Verbrauchs von Range Extender-Fahrzeugen

Quelle: Audi AG

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Do

20

Okt

2011

Neue Stromtankstellen in Münchens City

Ein Tesla Roadster und ein Mitsubishi iMiEV laden an den E.ON Stromtankstellen im Parkhaus Elisenhof in München Ein Tesla Roadster und ein Mitsubishi iMiEV laden an den E.ON Stromtankstellen im Parkhaus Elisenhof in München Foto: E.ON

Die Bavaria Parkgaragen GmbH und die E.ON AG haben die ersten acht gemeinsam betriebenen Ladestationen für Elektroautos in München in Betrieb genommen. An den Stromtankstellen können bis zu zwei Elektroautos gleichzeitig laden. Die neuen Elektro-Tanksäulen befinden sich in den Parkhäusern Elisenhof am Hauptbahnhof, am Salvatorplatz im Hackenviertel, im Rieger City am Isartor, im Arabellapark und in der Garage des THE m.pire in der Parkstadt Schwabing. „Um die Elektromobilität gerade in der Anfangsphase zu fördern, subventionieren wir dabei den Ladevorgang“, sagt Claus Schnell, Geschäftsführer bei Bavaria Parkgaragen GmbH. Einen Euro pauschal kostet das Aufladen der Batterie. Die Nutzung der Ladestationen wird zusammen mit der Parkgebühr abgerechnet. Grundsätzlich könne jedes Elektroauto an den Säulen tanken. „Die durchschnittliche Parkzeit in unseren Garagen liegt bei vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit lassen sich die meisten Batterien wieder aufladen“, so Claus Schnell.

„Mit der Eröffnung unserer Stromtankstellen gehen wir einen wichtigen Schritt, künftig Elektromobilität nicht nur als Forschungsprojekte sondern als echtes Geschäft zu betreiben“, sagte Ruth Werhahn, Leiterin des Bereichs Elektromobilität bei E.ON. „Wir wollen künftig weitere integrierte Park- und Ladelösungen für Kunden errichten und betreiben.“ E.ON setzt damit seine Strategie um, Ladelösungen für Kunden wie Einzelhändler, Parkflächenbewirtschafter oder Betreiber von Fahrzeugflotten anzubieten. „Parken und Laden gehört für uns zusammen, das heißt, es erfolgt dort, wo das Auto sowieso mehrere Stunden abgestellt wird“, so Ruth Werhahn. Deswegen erwartet E.ON, dass in den kommenden Jahren bestehende Parkplätze zunehmend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.


So will die Bavaria Parkgaragen GmbH künftig bei jedem neuen Parkhaus, das sie in Kooperation mit ihrem strategischen Partner, der Bayerischen Hausbau, errichtet, Lademöglichkeiten anbieten. Der Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil, um die Mobilität in Innenstädten langfristig zu sichern. Schließlich stoßen Elektroautos selbst kein CO2 aus, sie sind kleiner als viele konventionelle Autos und verbrauchen weniger Raum beim Fahren und Parken. Laut Claus Schnell seien vor allem bei Haushalten mit Zweit- und Drittfahrzeug die Chancen groß, dass zumindest eines dieser Fahrzeuge mittelfristig durch ein Elektrofahrzeug ersetzt werde. Auch bei Pendlern, die bis zu 100 Kilometer täglich aus dem Speckgürtel in die Metropolen zurücklegen, sieht Claus Schnell Chancen für das Elektroauto. Allerdings müssten dafür Immobilienunternehmen einen Teil beitragen. Nur wenn das Ladenetz größer würde, könnten Elektroautos einen festen Platz im Verkehrsmix der Innenstädte einnehmen. „Jedes Immobilienunternehmen trägt auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir zusammen mit unserem Partner, der Bayerischen Hausbau, übernehmen“, macht Schnell deutlich. Laut Bundesverband Elektromobilität (BEM) standen bis August 2011 rund 29 öffentliche Elektro-Tanksäulen im Stadtgebiet München zur Verfügung. Mit der Inbetriebnahme von weiteren 8 Tanksäulen stehen nun insgesamt 37 Tanksäulen für rund 200 Elektroautos in München bereit. E.ON betreibt zusätzlich rund 20 Ladestationen im Umland der bayerischen Landeshauptstadt.


Die Ladestationen sollen insbesondere von Fahrern, die am Modellprojekt „eflott“ teilnehmen, genutzt werden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr unterstützten Projekts wollen die Projektpartner Erfahrungen im praktischen Einsatz von Elektroautos sammeln. Besonders die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der Nutzung von Fahrzeug und Ladeinfrastruktur stehen dabei im Fokus. Aber auch allen anderen Interessenten stehen die Ladesäulen offen.

Quelle: E.ON

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Di

13

Sep

2011

Neue Schnellladestation fuer Elektroautomobile

Nissan hat in Japan eine neue Schnell-Ladestation für Elektroautomobile vorgestellt. Der neue „Quick Charger" kann die Batterien eines Nissan LEAF oder eines anderen Elektroautos in unter 30 Minuten zu 80 Prozent neu aufladen - ist aber im Vergleich zur bislang angebotenen Anlage nur noch halb so groß und halb so teuer. Nissan bietet die neue Station in einer Basisversion für den Indoor-Einbau, einer Standard-Variante für den Outdoor-Betrieb und einer dritten für Kaltwetter-Zonen an. Während der Preis für die Basisvariante im Vergleich zum Vorgängermodell statt bei umgerechnet 14.000 Euro nur noch bei 7.000 Euro liegen wird, gibt das Unternehmen für die mittlere Version einen Preis von unter eine Millionen Yen (umgerechnet 9.580 Euro) an.

Erste Auslieferungen sind bereits für kommenden November vorgesehen.

Der neue Quick Charger benötigt weniger Einbauraum und ist daher auch einfacher zu installieren als das nun auslaufende Modell, zumal Nissan zusätzlich das Gewicht um 70 Prozent reduzierte - von 650 auf nur noch 200 Kilogramm. Zur deutlich kompakteren Bauweise tragen die reduzierte Zahl von Einzelteilen und ein neuer „Matrix"-Converter bei. Auch das Ladekabel wurde optimiert, so dass der Ladevorgang nun noch sicherer und ohne das Risiko schmutziger Hände abläuft.

 

Der Pionier in Sachen Elektromobilität plant, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 (März 2016) 5.000 Einheiten des im Werk Shatai Engineering (Hiratsuka) gebauten Quick Chargers zu bauen und auch abzusetzen. Als Standorte vorgesehen sind neben aktuell 220 Nissan-Händlerbetrieben öffentliche Einrichtungen, Rastplätze und große Tankstellen, Einkaufscenter, Supermärkte sowie Warenhäuser und große Elektronikstores in Japan. Nissan hat sich zum Ziel gesetzt, in einem Radius von 40 Kilometern künftig landesweit ein Schnell-Ladegerät zur Verfügung zu stellen.

Parallel zu den Aktivitäten in der Heimat trifft Nissan Vorbereitungen zur Vermarktung des neuen Schnellladers in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die vier wichtigsten Eigenschaften des neuen Schnell-Ladegeräts:

Sicherheit
Die neue Anlage kann auch bei regnerischem Wetter gefahrlos genutzt werden. Sie verfügt über zahlreiche Sicherheitsfeatures, darunter einen Schutz vor Kurzschlüssen.

Kompatibilität
Die neue Anlage erfüllt das Protokoll der CHAdeMO *. Sie eignet sich daher nicht nur zum Aufladen des Nissan LEAF, sondern auch für E-Autos anderer Hersteller.

Geeignet für unterschiedliche Ladebedingungen
Um verschiedenste Kundenbedürfnisse erfüllen zu können, hat Nissan drei Versionen entwickelt: Basis, Standard und Kaltwetter. Die erste eignet sich für die Installation in Gebäuden, die anderen für den Outdoor-Betrieb.

Wettbewerbsfähige Preispositionierung
Dank des Einsatzes einer neuen Schaltkreis-Technologie** und der Nutzung des Know-hows aus der Nissan-Produktion und -Forschung glänzt die neue Anlage mit einem einfachen, effizienten und somit kostengünstigen Design.

 

* Das Akronym steht für Charge de Move, abgeleitet von Charge for moving. Die Mitglieder dieses im März 2010 gegründeten Industriekonsortiums - darunter auch Nissan - haben es sich in einem Protokoll zum Ziel gesetzt, zügig eine Ladeinfrastruktur in Japan aufzubauen und parallel dazu universal gültige Standards für die Aufladevorrichtungen (Kabel und Stecker) festzulegen.

**entwickelt in Kooperation mit der Nagaoka University of Technology

Quelle: NISSAN

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Do

01

Sep

2011

Steigende Nachfrage nach Ladestationen ermöglicht sinkende Produktionskosten

Neue Ladestationen Neue Ladestationen und günstigere Preise

Anlässlich der Erweiterung des Angebots an Ladelösungen für Elektrofahrzeuge bietet die RWE Effizienz GmbH jetzt das gesamte Produktspektrum in diesem Bereich zu deutlich günstigeren Preisen an. Noch bis zum 31.10.2011 können private und gewerbliche Kunden Ladeboxen bereits ab 599 Euro und Ladesäulen schon ab 2.990 Euro erwerben. „Gegenwärtig wird unsere hochwertige Ladetechnik so stark nachgefragt, dass wir bei steigenden Stückzahlen die Produktionskosten zum Teil um bis zu 50% senken können“, erläutert Devid Perissinotto, Leiter Vertrieb Deutschland im Geschäftsbereich Elektromobilität der RWE Effizienz GmbH, den Hintergrund der Aktion. „Den Vorteil geben wir direkt an unsere Kunden weiter.“

 

Gleichzeitig hat der Dienstleister für Effizienz-Infrastruktur sein Produktspektrum im Bereich der Ladeinfrastruktur deutlich erweitert. Zum Angebot gehören jetzt insgesamt vier verschiedene Ladestationen, die in Hinsicht auf Ladeleistung, Ladepunktzahl, sowie Abrechnungs- und Zugangsmöglichkeiten auf verschiedenste Kundenbedürfnisse zugeschnitten wurden. „Vom einfachen, schnellen Laden per Box bis hin zur extraschnellen, intelligenten Station verfügen wir jetzt für jeden Kunden über eine passende Lösung“, so Perissinotto weiter. „Unser Fokus liegt dabei zunächst im gewerblichen Bereich, wo wir hochwertige, zukunftsfähige Technik zu attraktiven Preisen anbieten. Damit können beispielsweise Hotels oder Einzelhändler einen kostenfreien Service für die eigenen Kunden bieten oder aber mit Hilfe unseres Abrechnungssystems sofort Teil der öffentlichen Ladeinfrastruktur werden.“

 

Die Ladelösungen des Dortmunder Unternehmens gibt es nun als wandhängende Box oder freistehende Station, die jeweils in einer „Smart“- und „Easy“-Version verfügbar sind. Dabei sind die Boxen mit einem und die Stationen mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Die Ladeleistung der Easy-Produkte beträgt

 

11 kW pro Ladepunkt, während in der Smart-Variante 22 kW zur Verfügung stehen. Damit kann ein Elektrofahrzeug mit einer typischen Batteriekapazität von ca. 20 kWh innerhalb von 120 bzw. 60 Minuten geladen werden, sofern dies fahrzeugseitig unterstützt wird.

 

Der wesentliche Unterschied der beiden Produktlinien liegt in der Art der Nutzeridentifikation und der Möglichkeit, Verbrauchsdaten zu managen. Während der Zugang in der Easy-Produktlinie über einen einfach zu bedienenden Schlüsselschalter gewährt wird, steht für die Smart-Variante ein vollständiges Abrechnungssystem mit bequemer Nutzererkennung zur Verfügung. Hier kann der Kunde aus unterschiedlichen Methoden auswählen: Plug & Charge, RFID oder Smart-Phone App. Mit Plug & Charge brauchen Nutzer lediglich ihr Fahrzeug mit dem Ladepunkt verbinden. Die Kundenerkennung, Verbrauchserfassung und Abrechnung erfolgt dann vollautomatisch im Hintergrund.

 

Während des Aktionszeitraums bis zum 31.10.2011 können die einzelnen Ladelösungen zu den folgenden Bruttopreisen inklusive Versand erworben werden:

 

  • Easy-Box 599 Euro inkl. MwSt.
  • Easy-Station 2.990 Euro inkl. MwSt.
  • Smart-Box 2.290 Euro inkl. MwSt.
  • Smart-Station 6.290 Euro inkl. MwSt.

Quelle: RWE Effizienz GmbH

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Mi

13

Jul

2011

Stromtankstellen fuer Elektroautos auf Frankreichs Autobahnen

Kangoo Z.E. an der Stromtankstelle Kangoo Z.E. an der Stromtankstelle , Foto: Renault

Renault und Vinci Autoroutes entwickeln gemeinsam die Batterielade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge im französischen Autobahnnetz. Im Rahmen der Kooperation werden die Partner ab Ende 2011 Park & Ride-Parkplätze und Autobahn-Raststätten mit Stromladesäulen und Schnelllade­vorrichtungen für Elektroautos ausstatten.

Bis 2013 wird Vinci Autoroutes mit Unterstützung von Renault 738 Ladestationen auf Parkplätzen für Fahrgemeinschaften installieren. Pro Parkplatz werden mindestens fünf Stellplätze für Elektrofahrzeuge reserviert.

Darüber hinaus werden die Partner an französischen Autobahnraststätten entlang stark frequentierter Verkehrsachsen Schnellladevorrichtungen errichten. Die Servicestützpunkte sollen vor allem Pendlern das schnelle „Auftanken“ ermöglichen, die zum Beispiel regelmäßig auf den Autobahnen Paris–Orléans–Tour, Paris–Chartres–Le Mans oder Arles–Montpellier unterwegs sind. Vinci Autoroutes, mit einem Streckennetz von 4.384 Kilometern der größte europäische Autobahnbetreiber, wird zudem seinen Servicefuhrpark um Renault Elektrofahrzeuge erweitern.

„Die Partnerschaft mit Vinci Autoroutes zeigt, das Elektrofahrzeuge bei optimalen Infrastrukturvoraussetzungen auch für den außerstädtischen Einsatz geeignet sind“, erklärte Bernard Cambier, Vertriebsdirektor Frankreich bei Renault S.A.

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Mi

02

Mär

2011

Elektroauto Schnellladung in maximal 30 Minuten

Dr. Stephan Hell und Volker Brink von der RWE Effizienz GmbH und der Gründer der Rinspeed AG, Frank M. Rinderknecht vor der Combi-Station von RWE auf dem gemeinsamen Messestand in Genf Dr. Stephan Hell und Volker Brink von der RWE Effizienz GmbH und der Gründer der Rinspeed AG, Frank M. Rinderknecht vor der Combi-Station von RWE auf dem gemeinsamen Messestand in Genf

Gute Nachrichten für Elektroauto Fahrer vom Genfer Automobilsalon 2011 .

 

Auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert der deutsche Energieversorger RWE vom 3. bis zum 13. März mit der Combi-Station erstmals eine vernetzte Lösung für das Aufladen von Elektroautos in maximal 30 Minuten. Der Messestand der Rinspeed AG bietet die Plattform für die Präsentation dieser Produktneuheit. Die Combi-Station von RWE vereint Technologien des Wechselstromladens (AC) mit dem Geschwindigkeitsvorteil des Gleichstromladens (DC). Mit einer Leistung von bis zu 22 kW AC und bis zu 50 kW DC ermöglicht die Ladestation ein bis zu sechsmal bzw. bis zu zwölfmal schnelleres Aufladen von Elektroautos im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose. Die Combi-Station erfüllt internationale Sicherheitsstandards wie die sofortige Abschaltung des Stromflusses bei Abziehen des Ladesteckers und die automatische Fahrzeugüberprüfung.Dazu Carolin Reichert, Leiterin E-Mobility bei der RWE Effizienz GmbH: „Die Combi-Station von RWE ist eine echte Innovation. Damit wird das ultra-schnelle Laden von E-Autos, überall dort, wo man ohnehin parkt, auf Parkplätzen von Einkaufszentren oder Unternehmen, schon bald
Alltag sein.“

 

Ein weiteres Plus an Komfort: Die Bezahlung des an der Combi-Station abgenommenen Stroms erfolgt direkt vor Ort, mit der EC-Karte oder über das Handy per SMS.

RWE leistet Pionierarbeit für die Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur: In Deutschland sind bereits über 570 RWE-Ladepunkte in über 100 Städten aufgebaut, an denen E-Autos mit „grünem Strom“ geladen werden können, der zu 100% aus regenerativen Quellen erzeugt wird.
Seit einem Jahr baut RWE die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge europaweit aus. Derzeit
sind in 13 europäischen Ländern RWE-Stromladesäulen in Betrieb, unter anderem in Österreich,
Dänemark, den Niederlanden und in Polen. E-Mobility ist für RWE eine europäische Aufgabe.
Infrastrukturpartner in den jeweiligen Ländern sind überregionale und regionale Energieversorger, Unternehmen und Flottenbetreiber sowie Großstädte und Kommunen.

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Mo

21

Jun

2010

Tankstelle der Zukunft in Kiel

v.l.n.r.: Dr. Marcus Groll, Leiter Kooperation Automobilindustrie bei der RWE Effizienz GmbH, Florian Wunsch - Section Manager Nissan International SA, Caroline Sambale - Referentin Unternehmenskommun v.l.n.r.: Dr. Marcus Groll, Leiter Kooperation Automobilindustrie bei der RWE Effizienz GmbH, Florian Wunsch - Section Manager Nissan International SA, Caroline Sambale - Referentin Unternehmenskommunikation Renault Deutschland GmbH

RWE und Renault präsentieren in Kiel die „Tankstelle der Zukunft“. Dort fließt aber weder Super noch Diesel, sondern ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien. Im Rahmen der Autostrom Roadshow 2010, die als Sonderschau auf der Kieler Woche gastiert, stellt RWE die intelligente Ladesäule für das „Betanken“ von Elektroautos vor und lädt bis zum 27. Juni zu Testfahrten mit vollelektrischen Fahrzeugen wie dem Sportwagen Tesla Roadster ein.

 

Renault stellt den rein elektrisch betriebenen Prototypen Kangoo Rapid Z.E. für Testfahrten zur Verfügung. „Aufladen, wenn der Wind weht, muss unser gemeinsames Ziel sein. Das ist gerade hier im Norden
sehr gut möglich. Die nicht vermeidbaren Netzschwankungen der Erneuerbaren langfristig mit Elektroautos „glätten“ zu können, ist für uns eine faszinierende Zukunftsperspektive", sagte Dr. Marcus Groll, Leiter Kooperationen Automobilindustrie bei der RWE Effizienz GmbH, anlässlich der Pressekonferenz in Kiel. „Wir garantieren, dass der Strom für Elektromobilität zu 100 Prozent aus regenerativen Energien erzeugt wird. Und das lassen wir uns vom TÜV Süd auch zertifizieren“.


„Mit der Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien wird unser Bestreben „Zero Emission“ Wirklichkeit, und die zahlreichen Windparks hier in Norddeutschland tragen ihren Teil dazu bei.
Unseren rein elektrisch betriebenen Prototypen Renault Kangoo Rapid Z.E. können die Besucher der Kieler Woche bereits heute in Kiel testfahren und die Mobilität von morgen auf Herz und Nieren
prüfen“, sagte Achim Schaible, Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG.

Seit Herbst 2009 arbeitet RWE aktiv daran, eine Infrastruktur mit Ladestationen in vielen deutschen Großstädten aufzubauen. Insgesamt wurden bisher 335 Ladepunkte installiert – Tendenz steigend. In
Kiel beispielsweise können Besitzer ihre Elektrofahrzeuge auf dem ADAC Gelände (Saarbrückener Straße 54) aufladen – bis Ende 2011 sogar kostenlos.

Auf der knapp 100 km langen Strecke zwischen Hamburg und Kiel wurden weitere Ladesäulen in Betrieb genommen. Gemessen an den Reichweiten von Elektroautos kann diese Distanz bereits
heute problemlos bewältigt werden. So stehen an der ADAC-Niederlassung in Neumünster (Wasbeker Straße 306) ebenfalls zwei Ladepunkte zur freien Nutzung bereit. In Hamburg wurden
allein im letzten Jahr sechs Ladepunkte installiert. Weitere sechs befinden sich derzeit im Aufbau. Gemeinsam mit Industriepartnern und Stadtwerken wird, parallel zur serienmäßigen Einführung von
Elektroautos im Jahr 2011, die Infrastruktur sukzessive ausgeweitet. RWE-Experten gehen davon aus, dass schon 2020 bis zu 2,5 Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren werden.
Wichtig ist, dass keine Insellösungen entstehen, die einer schnellen Entwicklung der Elektromobilität schaden. Notwendig sind vernetzte Lade- und Mobilitätskonzepte. Daher sind die von RWE
entwickelten Ladestationen Roaming-fähig. Das heißt, sie können mit anderen Systemen „kommunizieren“, vergleichbar mit dem Mobilfunk.

 

Das RWE-Ziel ist es, elektrisches Laden so einfach

wie Parken und die Abrechnung so einfach wie beim Mobiltelefon zu machen. Elektromobilität ist eine grenzüberschreitende  Herausforderung.RWE und Renault arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam daran, die notwendigen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um Elektromobilität wettbewerbsfähig zu machen. Die anlässlich der Autostrom Roadshow in Kiel verkündete neue Kooperation mit Nissan reiht sich für RWE nahtlos in diese Zielrichtung ein.

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Fr

26

Feb

2010

Elektroauto Opel Ampera an die Öko-Stromtankstelle

HSE und Opel vereinbaren strategische Partnerschaft Ökostrom für Opel-Elektroautos.

 

Opel und der Energieversorger HSE wollen die Markterschließung für Elektroautos gemeinsam voranbringen. Zielsetzung des gemeinsamen Projekts ist die Versorgung des 2011 auf den Markt kommenden Elektrofahrzeugs Opel Ampera mit Ökostrom, um CO2-neutrale Mobilität zu ermöglichen.

 

Darüber hinaus streben die Partner eine deutschlandweite Infrastruktur zur Stromversorgung von Ampera-Fahrzeugen an, die in enger Zusammenarbeit mit großen Opel-Händlern aufgebaut werden soll. Weitere Kerninhalte, die in einer Absichtserklärung festgehalten wurden, sind ein gemeinsames Marketingkonzept für Elektroautos und der Betrieb einer gemeinsamen Ampera-Flotte.

Besiegelt wurde die strategische Partnerschaft beim 1. Hessischen Klimaempfang im Adam Opel Haus in Rüsselsheim.

 

Opel-Chef Nick Reilly hob dabei den Stellenwert der Vereinbarung hervor: „Unser Ziel ist nachhaltige Mobilität, die sich durch Umweltverträg¬lichkeit und Effizienz auszeichnet. Mit HSE haben wir einen Partner, mit dem wir den Markt für alltagstaugliche Elektroautos erschließen können.“

 

Zunächst wird sich HSE um praxisgerechte Stromanschlüsse für die Energieversorgung des Ampera im Privatkundenbereich kümmern. Zudem wird das Unternehmen öffentliche Lade- und Abrechnungssäulen installieren und warten. Eine Ampera-Testflotte soll schließlich die Alltagstauglichkeit dieser Einrichtungen erproben.

Hohen Stellenwert hat für die Partner Opel und HSE das Ziel, den Ampera mit Strom aus regenerativen Energien zu betreiben. Hierfür sieht die Zusammenarbeit einen Liefervertrag mit Ökostrom von der HSE Tochtergesellschaft ENTEGA vor. „Die Kooperation von HSE und Opel bedeutet einen Durchbruch für eine nachhaltige Elektromobilität, denn die Partner arbeiten frühzeitig an einer Systemlösung für den umweltschonenden Verkehr der Zukunft. Dazu gehören die CO2-freie Erzeugung von Ökostrom, eine flächendeckende und kundennahe Infrastruktur sowie überzeugende Fahrzeuge“, betonte Albert Filbert, Vorstandsvorsitzender der HSE.

Die HSE ist einer der großen regionalen Energie- und Infrastrukturdienstleister Deutschlands und gehört mit ihrer Vertriebsgesellschaft ENTEGA zu den größtem Ökostromanbietern.

Der Opel Ampera ist ein Elekrofahrzeug mit vergrößerter Reichweite. Im reinen Elektrobetrieb kann der Ampera eine Strecke von rund 60 Kilometern zurücklegen und damit 80 Prozent der Strecken im typischen europäischen Berufsverkehr ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb bewältigen.

 

Für längere Strecken hat der Ampera einen Verbrennungsmotor als Stromerzeuger an Bord, der für eine Reichweite von mehr als 500 Kilometer sorgt und den Elektro-Opel damit voll alltagstauglich macht. Im Fahrzyklus nach europäischer Norm beträgt der CO2-Ausstoß weniger als 40 g/km.

 

Quelle: PM HSE

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Stromtankstellen Übersicht - Stromtankstellennetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Derzeit entsteht in den Ballungsräumen und auch in den Bundesländern eine umfangreiche Elektroauto-Ladestruktur. Die Autostromer Redaktion stellt derzeit eine Stromtankstellen-Übersicht zusammen und wird diese geordnet nach den einzelnen Bundesländern veröffentlichen.

RWE bestückt Ladestationen jetzt mit E-Mobility-Standardstecker von Harting Technology Group

 

Im Rahmen der im Berliner Sony Center stattfindenden Autostrom-Roadshow des Essener Energiekonzerns RWE stellten RWE und die Harting Technology Group das Ergebnis ihrer neuen Zusammenarbeit vor: den E-Mobility-Stecker Typ 2 nach IEC 62196-2 Norm.

Erste Gespräche zur Entwicklung der neuen Steckergeneration für die RWE- Ladeinfrastruktur starteten die beiden Unternehmen im letzten Winter. Nach einer Entwicklungszeit von knapp sechs Monaten verfügt die Firma Harting über ein marktreifes Produkt. Die Serienfertigung plant Harting ab November 2010.

Im Rahmen einer Pressekonferenz äußerte sich Carolin Reichert, Leiterin E-Mobility bei RWE, zur Zusammenarbeit mit Harting: „Wir gehen davon aus, dass sich der E-Mobility-Stecker Typ 2 Mitte 2011 als internationaler Standard durchsetzen wird. Dann wird sich der Ausbau von Ladeinfrastruktur deutlich beschleunigen. Um hier Lieferengpässe von vornherein zu vermeiden, haben wir mit der Harting Gruppe diese Steckverbindung auf Basis des Defacto-Standards neu entwickelt.

Unsere Ladeinfrastruktursysteme rüsten wir ab sofort auch mit Harting-Produkten aus. Harting liefert hervorragende Qualität. Wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden.“

Dazu Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks bei Harting Technology Group: „In die Zusammenarbeit mit RWE bringen wir unsere bewährte Kompetenz und Innovationsfähigkeit ein. Die Harting Ladekabel für Elektrofahrzeuge und die entsprechende Schnittstelle für die Ladesäule überzeugen durch einfache Handhabung, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit“.

RWE ist momentan dabei, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stark auszubauen. Allein bis Ende 2010 werden deutschlandweit bis zu 1000 Ladepunkte installiert sein, davon rund 500 Ladepunkte in Berlin. Auch international gehen die RWE Aktivitäten zügig voran. RWE E-Mobility ist inzwischen in 18 europäischen Ländern über RWE-Landesgesellschaften und unabhängige Kooperationspartner aktiv.

 

 

 

40-Säulen-Programm von Westfalen AG und RWE

 

Münster/Essen, 06.08.2010, RWE AG

 

Deutschlands größter konzernunabhängiger Betreiber von Markentankstellen, die Westfalen AG aus Münster, und der Essener Energieversorger RWE kooperieren ab sofort im Bereich der Elektromobilität. Bis Jahresende werden in 35 Städten an ca. 40 Tankstellen mit dem weißen Pferd von Bonn bis Münster Stromladesäulen aufgebaut. Vertragskunden der RWE und von deren Roaming-Partnern können dann dort grünen, also regenerativ erzeugten, Strom laden. Diese Kooperation ergänzt das Leistungsangebot der Westfalen AG und erweitert das bundes-weite Ladesäulennetz der RWE, das aktuell rund 400 Ladepunke umfasst.

„Die Tankstelle von heute verkauft nicht mehr nur Benzin, sondern bietet auch ein umfassendes Shopping-Erlebnis: Ofenfrische Backwaren, Internet-Café, Restaurant und Supermarkt werden angeboten. Ein ideales Angebot während einer Schnellladung von z. B. 30 Minuten an einer RWE-Säule“, erklärt Reiner Ropohl, Generalbevollmächtigter der Westfalen AG für den Unter-nehmensbereich Tankstellen, und ergänzt: „Konventionelle Tankstellen und Elektromobilität sind kein Widerspruch, vielmehr ergänzen sie sich. Deswegen kooperieren Westfalen AG und RWE.“ Schon in der Vergangenheit zeigte sich die Westfalen AG gegenüber alternativen Antriebs-energien stets sehr aufgeschlossen.

„Die Kooperation mit der Westfalen AG unterstreicht das Ziel, unser Ladenetz – insbesondere in NRW – weiter zu verdichten. Gemeinsam werden wir unseren Kunden demonstrieren, dass Laden schon heute so einfach ist wie tanken“, so Carolin Reichert, Leiterin des Geschäfts-bereichs Elektromobilität bei der RWE Effizienz GmbH. Die Effizienz GmbH baut derzeit in verschiedenen Regionen und Großstädten ein Netz mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf.